Widerrufsrecht
Das Widerrufsrecht ermöglicht es Verbrauchern, bestimmte Verträge innerhalb einer Frist ohne Angabe von Gründen rückgängig zu machen.
Definition und Erklärung
Das Widerrufsrecht schützt Verbraucher bei Verträgen, die außerhalb von Geschäftsräumen oder im Fernabsatz (online, telefonisch) geschlossen wurden. Die Widerrufsfrist beträgt grundsätzlich 14 Tage ab Vertragsschluss bzw. Warenerhalt. Bei fehlender oder fehlerhafter Widerrufsbelehrung verlängert sich die Frist auf bis zu 12 Monate und 14 Tage. Der Widerruf bedarf keiner Begründung und kann formlos erklärt werden.
Rechtliche Grundlagen
- § 355 BGB - Widerrufsrecht
- § 312g BGB - Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen
- § 356 BGB - Widerrufsfrist
- Art. 246a EGBGB - Informationspflichten
Praktische Beispiele
Praxistipps
- Der Widerruf sollte aus Beweisgründen schriftlich erfolgen
- Die Ware muss nach Widerruf zurückgesendet werden
- Bei fehlerhafter Belehrung beginnt die Frist nicht zu laufen
- Bestimmte Waren sind vom Widerrufsrecht ausgenommen
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Alle anzeigenAllgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
AGB sind vorformulierte Vertragsbedingungen, die eine Vertragspartei der anderen bei Vertragsschluss stellt.
Gewährleistung
Die Gewährleistung ist die gesetzliche Pflicht des Verkäufers, für die Mangelfreiheit der verkauften Sache zum Zeitpunkt der Übergabe einzustehen.
Schadensersatz
Schadensersatz ist der Ausgleich eines Schadens, den eine Person einer anderen widerrechtlich zugefügt hat.
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