Amtliche Rechtsquellen
Über 6.000 Bundesgesetze und -verordnungen und mehr als 80.000 Gerichtsentscheidungen – live recherchiert und mit Fundstellen belegt. Alle Quellen im Detail
So funktioniert AnwaltGPT
Nicht nur Analyse. Ein Arbeitsraum für juristische Aufgaben.
AnwaltGPT bündelt Recherche, Fallkontext, Dokumentenarbeit, Kanzleiwissen und Integrationen in einer Plattform. Die KI arbeitet nicht isoliert auf einer Datei, sondern mit dem Kontext, den Ihre Kanzlei für saubere juristische Arbeit braucht.
Rechtsfragen fundiert bearbeiten
Deep Research, juristischer KI-Chat und Quellenbezug helfen dabei, Rechtsfragen zu strukturieren, Argumente zu prüfen und Ergebnisse nachvollziehbar weiterzuverwenden.
Mandate, Akten und Wissen verbinden
Fälle, Wissensdatenbanken, Vorlagen und Kanzleidokumente werden zu einem Arbeitskontext, auf den spezialisierte KI-Assistenten zugreifen können.
Entwürfe erstellen und prüfen
Vertragsgenerator, Gap-Analyse und Word Add-in unterstützen bei Entwürfen, Risikoprüfungen, Klauseln, Schreiben und Schriftsatzarbeit.
Wiederkehrende Abläufe standardisieren
Mit dem Workflow Builder lassen sich mehrstufige Aufgaben, Checklisten und interne Qualitätsstandards als wiederholbare Kanzleiprozesse abbilden.
Importieren
Akten, E-Mails, Vorlagen und Daten
Verstehen
Quellen, Risiken und Fallkontext
Bearbeiten
Recherche, Entwurf und Prüfung
Weitergeben
Word, Outlook, Portal oder Workflow
Produktüberblick
Die wichtigsten KI-Werkzeuge für den Kanzleialltag
Der Überblick zeigt die wichtigsten Module visuell, bleibt aber als Hub strukturiert: Für Details, Funktionen und SEO-Tiefe führen die Karten auf eigene Produktseiten.
Juristischer KI-Chat
Rechtsfragen strukturiert klären, Dokumente einordnen und Antworten mit Quellenbezug weiterverwenden.
Deep Research
Mehrstufige Rechtsrecherche mit Bericht, Fundstellen und nachvollziehbarer Argumentationslinie.
Vertragsgenerator
Verträge, Schreiben und Vorlagen schneller entwerfen und an den konkreten Fall anpassen.
Wissensdatenbanken
Kanzleidokumente, Vorlagen und interne Leitfäden zentral speichern und per KI abrufen.
Mandantenportal
Dokumente, Nachrichten und Workflows sicher mit Mandanten teilen, ohne Login-Hürde.
Workflow Builder
Wiederkehrende juristische Aufgaben als mehrstufige KI-Workflows standardisieren.
KI-Assistenten
Spezialisierte Assistenten für Rechtsgebiete, Teams und wiederkehrende Kanzleiabläufe konfigurieren.
Fälle
Mandate, Dokumente und KI-Kontext in digitalen Fallbereichen zusammenführen.
Gap-Analyse
Verträge und Dokumente automatisch auf Lücken, Risiken und Abweichungen prüfen.
Vorlagen
Kanzlei-Templates zentral nutzen und schneller in passende Entwürfe überführen.
Transkription
Audio- und Videoinhalte für Termine, Besprechungen und Diktate automatisch verschriftlichen.
Handelsregister
Unternehmensdaten recherchieren und relevante Registerinformationen in die Arbeit einbinden.
Legal Watchlist
Rechtsprechung, Gesetzesänderungen und relevante Entwicklungen kontinuierlich im Blick behalten.
Outlook Add-in
E-Mails direkt im Postfach analysieren, beantworten und in juristische Workflows übernehmen.
Word Add-in
Juristische Texte dort bearbeiten, prüfen und verbessern, wo Schriftsätze entstehen.
iOS App
Juristische KI-Unterstützung unterwegs für Recherche, Dokumente und schnelle Rückfragen nutzen.
E-Mail KI
Eingehende Nachrichten einordnen und Antwortentwürfe mit juristischem Kontext vorbereiten.
Datenschutz &
Datensicherheit.
AnwaltGPT arbeitet nach höchsten Datenschutzstandards. Optionale Funktionen wie gespeicherte Erinnerungen bleiben verschlüsselt, kontrollierbar und ausschließlich in Ihrem Konto sichtbar.
Kein Training mit Ihren Mandatsdaten
Ihre Eingaben und Dokumente werden nicht zum Training von KI-Modellen verwendet, sondern dienen ausschließlich der Bearbeitung Ihrer Anfragen. Die zentrale Datenverarbeitung erfolgt auf Servern in Frankfurt am Main (EU).
Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) inklusive
Wir stellen jeder Kanzlei einen AVV nach Art. 28 DSGVO zur Verfügung, konform mit den Anforderungen der BRAK und der Berufsordnung für Rechtsanwälte (§ 2 BORA).
DSGVO-konform und sicher
AnwaltGPT arbeitet nach höchsten Datenschutzstandards. Unsere Systeme entsprechen den Anforderungen der DSGVO, inklusive transparenter und kontrollierbarer Datenverarbeitung für optionale Speicherfunktionen.
Optionale Erinnerungen mit Kontrolle
Standardmäßig arbeitet AnwaltGPT sitzungsbezogen. Wenn Sie die Erinnerungsfunktion aktivieren, werden relevante Fakten verschlüsselt in Ihrem Konto gespeichert, nicht zum KI-Training genutzt und können jederzeit eingesehen oder gelöscht werden.
Anonymisierung & Pseudonymisierung
Mit einem Klick können Sie personenbezogene Daten in Texten oder Dokumenten automatisch schwärzen. Das Feature entfernt oder ersetzt Namen, Adressen und sensible Informationen.
Kundenstimmen &
Erfahrungsberichte.
Fallstudie: Dirk Semper steigert Qualität & Effizienz mit AnwaltGPT"Als Seniorpartnerin war ich zunächst skeptisch gegenüber KI-Tools im juristischen Umfeld. Doch mit AnwaltGPT hat sich das geändert: Der Vertragsgenerator liefert uns automatisch personalisierte Entwürfe, und die Tiefenrecherche bringt uns Argumente mit Quellen in Minuten statt Stunden."
"Ich bin Rechtsreferendar und nutze AnwaltGPT als meine tägliche Assistenz: ob komplexe Fragen im Arbeitsrecht oder Verkehrsrecht, die KI liefert strukturierte, nachvollziehbare Antworten, die ich selbst weiterverwenden kann."
"Wir testeten AnwaltGPT in unserer Kanzlei über einen halben Monat: Die Tiefenrecherche hat uns mehrfach auf unerwartete Rechtsprechung hingewiesen, und der Vertragsgenerator war überraschend genau. Für uns ein wichtiger Baustein in der digitalen Transformation."
Erfolg aus der Praxis
Wie AnwaltGPT den Arbeitsalltag in der Kanzlei und im Alltag transformiert
„Insgesamt bin ich jedoch froh, diese KI gefunden zu haben, und nutze sie gerne. Sie erleichtert meine Arbeit erheblich und ist im Vergleich zu ChatGPT für die anwaltliche Unterstützung absolut empfehlenswert."
„Ich vertraue grundsätzlich den Dokumentenauswertungen und konnte bislang keinen Fehler feststellen."
Einsatzbereiche
„Das, was rauskommt […] bringt mich nach vorne und ich habe das Gefühl, ich habe eine relevante strukturelle Zeitersparnis."
„Für mich klingt das, was die KI letzten Endes auswirft, immer genial."
„Das ist einfach ein Tool, das dem [...] Otto Normalverbraucher hilft oder helfen kann, rechtliche Themen besser einzuordnen [...] also juristisches Empowerment vielleicht."
„Im Unterschied zu ChatGPT sind die Verweise auf die Literatur und auf die Rechtsprechung eigentlich fast immer richtig. In irgendwie neunundneunzig Prozent der Fälle hat es bei AnwaltGPT gestimmt."
„Grundsätzlich sehe ich in der Lösung [...], die KI bietet, [...] eine unfassbar große Arbeitserleichterung bei der Formulierung von Schriftsätzen [und] bei der strukturierten Subsumtion der jeweiligen Fragestellungen."
„Ich kann als Unternehmensberater heute eine Stunde abrechnen, und die KI nimmt mir im Prinzip eine Dreiviertelstunde Arbeit ab."
Preise & Pakete
Wählen Sie das passende Modell für Ihre Kanzlei oder Rechtsabteilung.
Nur was die KI tatsächlich rechnen lässt: eine Chat-Nachricht, eine Vertragsprüfung, ein generiertes Dokument. Alles andere zählt nicht.
Alles rund um die KI-Anfrage: Dokumente hochladen, Fälle und Mandate anlegen, Akten verwalten, Antworten nachlesen, als PDF oder Word exportieren — ohne Limit.
Statt selbst ein KI-Modell zu wählen, lassen Sie AnwaltGPT für jede Frage automatisch das passende wählen — einfache Fragen laufen auf kleineren Modellen. Deshalb reicht Ihr Kontingent 50 % weiter.
Free
Einmaliges Test-Kontingent, keine Kreditkarte nötig
30 Anfragen einmalig
1 Anfrage = 1 Frage an die KI · je Nutzerkonto
45 Anfragen einmalig
im Auto-Modus (50 % mehr)
Uploads, Fälle, Akten & Exporte unbegrenzt
- Alle Premium-Funktionen testen
- KI JURA Chatbot
- Dynamischer KI Vertragsgenerator
- Mit der KI über einen Vertrag sprechen
- Gesetze & Rechtsprechung mit Fundstellen
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- Eigene Dokumente als Quelle
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inkl. MwSt., monatlich kündbar · Preis gilt je Nutzerkonto
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50 Anfragen pro Tag · 500 pro Monat
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75 Anfragen pro Tag · 750 pro Monat
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100 Anfragen pro Tag · 1.000 pro Monat
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150 Anfragen pro Tag · 1.500 pro Monat
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- E-Mail-Postfach: Outlook live lesen und KI-Antwortentwürfe erstellen
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Enterprise
Für individuelle Kanzlei- und Rechtsabteilungs-Setups
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- Freie Auswahl der LLMs
- Individuelle Integrationen
- Team-Onboarding
- Schulungen für Kanzlei und Rechtsabteilung
Der Auto-Modus lässt sich jederzeit im Chat ein- und ausschalten. Die höheren Limits gelten automatisch, solange er aktiv ist — ein Wechsel des Tarifs ist dafür nicht nötig.
Bereit für die Zukunft
der juristischen Arbeit?
Starten Sie noch heute mit AnwaltGPT und erleben Sie, wie künstliche Intelligenz Ihre juristische Arbeit revolutionieren kann.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Ist AnwaltGPT eine Rechtsberatung?
Nein, Anwaltgpt.de ist keine Rechtsberatung. Unsere KI bietet Unterstützung bei juristischen Prozessen, ersetzt jedoch nicht die individuelle Beratung durch einen Anwalt.
Welche Daten nutzt die KI?
Unsere Jura KI greift auf aktuelle Gesetzestexte, Vorschriften und Rechtsprechungen zu, um Ihnen präzise Informationen zu liefern.
Ist meine Arbeit mit AnwaltGPT sicher?
Ja, wir garantieren höchste Sicherheitsstandards und schützen Ihre sensiblen Daten.
Wie funktioniert die AI-Erinnerungsfunktion?
Optional kann AnwaltGPT wichtige Informationen aus Ihren Gesprächen als Erinnerungen speichern, etwa zu Ihrer Kanzlei, laufenden Fällen oder Arbeitspräferenzen. Diese Erinnerungen sind verschlüsselt, nur für Sie sichtbar, jederzeit in den Einstellungen löschbar und werden genutzt, damit Sie Kontext in neuen Sitzungen nicht erneut erklären müssen.
Wie funktioniert das Mandantenportal?
Sie erstellen pro Mandant ein gebrandetes Portal und teilen einen sicheren Link. Mandanten greifen ohne Login im Browser zu, können Dokumente einsehen, Dateien hochladen und direkt mit Ihrer Kanzlei kommunizieren.
Was ist eine Vollstreckungsklausel?
Die Vollstreckungsklausel ist der amtliche Vermerk auf einer Ausfertigung des Titels, der bescheinigt, dass der Titel besteht und vollstreckbar ist. Nach § 724 Abs. 1 ZPO wird die Zwangsvollstreckung auf Grund einer mit der Vollstreckungsklausel versehenen Ausfertigung des Urteils durchgeführt – der sogenannten vollstreckbaren Ausfertigung. Zusammen mit dem Titel und dessen Zustellung (§ 750 ZPO) bildet die Klausel die allgemeinen Voraussetzungen der Zwangsvollstreckung: Titel, Klausel, Zustellung.
Wer erteilt die Vollstreckungsklausel?
- Urkundsbeamter der Geschäftsstelle: Die einfache Klausel erteilt der Urkundsbeamte der Geschäftsstelle des Gerichts des ersten Rechtszuges; ist der Rechtsstreit bei einem höheren Gericht anhängig, die Geschäftsstelle dieses Gerichts (§ 724 Abs. 2 ZPO).
- Rechtspfleger: Qualifizierte Klauseln nach §§ 726 ff. ZPO und weitere vollstreckbare Ausfertigungen nach § 733 ZPO sind dem Rechtspfleger übertragen (§ 20 Abs. 1 Nr. 12 RPflG).
- Notar: Für vollstreckbare notarielle Urkunden (§ 794 Abs. 1 Nr. 5 ZPO) erteilt der Notar, der die Urkunde verwahrt, die vollstreckbare Ausfertigung (§ 797 Abs. 2 ZPO).
- Wortlaut: Die Klausel lautet nach § 725 ZPO: „Vorstehende Ausfertigung wird dem usw. (Bezeichnung der Partei) zum Zwecke der Zwangsvollstreckung erteilt.“ Sie ist zu unterschreiben und mit dem Gerichtssiegel zu versehen.
Arten der Vollstreckungsklausel
Einfache Klausel
Der Regelfall nach §§ 724, 725 ZPO: Der Titel ist ohne weitere Bedingung vollstreckbar, Gläubiger und Schuldner sind die im Titel genannten Parteien. Geprüft wird im Wesentlichen das formale Vorliegen eines vollstreckbaren Titels.
Qualifizierte Klausel
Hängt die Vollstreckung nach dem Inhalt des Titels vom Eintritt einer anderen Tatsache als einer Sicherheitsleistung des Gläubigers ab, die der Gläubiger zu beweisen hat, wird die Klausel nur erteilt, wenn der Beweis durch öffentliche oder öffentlich beglaubigte Urkunden geführt wird (§ 726 Abs. 1 ZPO).
Titelübertragende Klausel
Für und gegen den Rechtsnachfolger einer Partei kann eine vollstreckbare Ausfertigung erteilt werden, wenn die Rechtsnachfolge offenkundig ist oder durch öffentliche oder öffentlich beglaubigte Urkunden nachgewiesen wird (§ 727 Abs. 1 ZPO) – etwa nach Abtretung oder Erbfall.
Wann ist eine Klausel entbehrlich?
- Vollstreckungsbescheid: Er bedarf der Vollstreckungsklausel nur, wenn die Vollstreckung für einen anderen als den im Bescheid bezeichneten Gläubiger oder gegen einen anderen als den bezeichneten Schuldner erfolgen soll (§ 796 Abs. 1 ZPO). Mehr unter Vollstreckungsbescheid.
- Arrest und einstweilige Verfügung: Auch hier ist eine Klausel nur bei einem Wechsel auf Gläubiger- oder Schuldnerseite nötig (§ 929 Abs. 1, § 936 ZPO). Zu beachten ist die Vollziehungsfrist von einem Monat (§ 929 Abs. 2 ZPO).
- Kostenfestsetzungsbeschluss auf dem Urteil: Wird der Beschluss nach § 105 ZPO auf das Urteil gesetzt, bedarf es keiner gesonderten Klausel für den Beschluss (§ 795a ZPO).
Antrag auf Erteilung
- Adressat: Das nach § 724 Abs. 2 ZPO zuständige Gericht bzw. der verwahrende Notar.
- Bezeichnung des Titels: Gericht, Aktenzeichen, Datum, Parteien und – bei Teilklauseln – der Umfang, für den die Ausfertigung begehrt wird.
- Nachweise: Bei §§ 726, 727 ZPO die erforderlichen öffentlichen oder öffentlich beglaubigten Urkunden, etwa Abtretungsurkunde oder Erbschein.
- Zustellung: Bei Klauseln nach §§ 726 Abs. 1, 727 ZPO müssen vor Beginn der Vollstreckung auch die Klausel und die zugrunde liegenden Urkunden zugestellt werden (§ 750 Abs. 2 ZPO).
- Weitere Ausfertigung: Ist die erste vollstreckbare Ausfertigung verloren gegangen oder wird eine zweite benötigt, richtet sich die Erteilung nach § 733 ZPO; der Schuldner kann vorher gehört werden.
Rechtsbehelfe rund um die Vollstreckungsklausel
- Gläubiger – Ablehnung der Klausel: Gegen die Entscheidung des Urkundsbeamten ist die Erinnerung (§ 573 ZPO) statthaft, gegen die des Rechtspflegers die sofortige Beschwerde (§ 11 Abs. 1 RPflG i. V. m. § 567 ZPO).
- Gläubiger – Klage auf Erteilung (§ 731 ZPO): Kann der Nachweis nach §§ 726, 727 ZPO nicht durch öffentliche oder öffentlich beglaubigte Urkunden geführt werden, bleibt die Klage auf Erteilung der Vollstreckungsklausel.
- Schuldner – Klauselerinnerung (§ 732 ZPO): Mit ihr werden Einwendungen gegen die Zulässigkeit der Klausel erhoben, insbesondere formelle Fehler. Das Gericht kann die Vollstreckung einstweilen einstellen.
- Schuldner – Klauselgegenklage (§ 768 ZPO): Bestreitet der Schuldner bei einer Klausel nach §§ 726, 727 ZPO den Eintritt der Tatsache oder die Rechtsnachfolge, kann er Klage erheben.
- Abgrenzung: Materielle Einwendungen gegen den titulierten Anspruch selbst gehören in die Vollstreckungsabwehrklage (§ 767 ZPO), Verfahrensfehler des Vollstreckungsorgans in die Vollstreckungserinnerung (§ 766 ZPO).
Häufige Fehler
- Falsche Klauselart: Nach Abtretung oder Erbfall wird eine einfache statt einer titelübertragenden Klausel beantragt.
- Privaturkunden als Nachweis: Für §§ 726, 727 ZPO genügen grundsätzlich nur öffentliche oder öffentlich beglaubigte Urkunden.
- Zustellung vergessen: Bei qualifizierten Klauseln werden Klausel und Nachweisurkunden nicht mit zugestellt (§ 750 Abs. 2 ZPO).
- Falscher Rechtsbehelf: Klauselerinnerung, Klauselgegenklage und Vollstreckungsabwehrklage werden verwechselt.
- Vollziehungsfrist übersehen: Bei Arrest und einstweiliger Verfügung läuft die Monatsfrist des § 929 Abs. 2 ZPO unabhängig von einer Klauselumschreibung.
Vollstreckungsklausel mit AnwaltGPT vorbereiten
AnwaltGPT ist ein KI-Assistent für das deutsche Recht. Rund um die Vollstreckungsklausel unterstützt er Analyse, Recherche und Entwurf – die anwaltliche Prüfung und Verantwortung ersetzt er nicht. Die Einreichung bei Gericht oder Notar nimmt AnwaltGPT nicht vor:
1. Titel und Unterlagen analysieren
Laden Sie Titel, Abtretungs- oder Erbnachweise in einen Fall und lassen Sie prüfen, ob die Vollstreckung von Bedingungen abhängt und welche Klauselart in Betracht kommt. Der Fallkontext wird bei weiteren Chat-Anfragen berücksichtigt.
2. Rechtsprechung recherchieren
Der KI-Chat antwortet mit Verweisen auf Normen und Urteile, etwa zu den Nachweisanforderungen der §§ 726, 727 ZPO oder zur Abgrenzung von § 732 und § 768 ZPO. Für ausführliche Berichte gibt es Deep Research (ab Premium). Prüfen Sie jede Fundstelle vor der Verwendung.
3. Antrag oder Erinnerung entwerfen
Lassen Sie einen Antrag auf Erteilung der vollstreckbaren Ausfertigung oder – auf Schuldnerseite – eine Klauselerinnerung entwerfen. Den Text bearbeiten Sie im Dokumenten-Editor oder mit dem Word Add-in weiter und exportieren ihn als Word- oder PDF-Datei.
4. Fristen im Blick behalten
Mit dem Fristenrechner nach §§ 187–193 BGB berechnen Sie Fristen – etwa die Vollziehungsfrist nach § 929 Abs. 2 ZPO – samt automatischer Vorfrist und speichern beide mit einem Klick in der Akte. Im Fristen-Cockpit der Kanzlei-Organisation sehen Sie alle offenen Fristen kanzleiweit auf einen Blick.
5. Mandantendaten schützen
Ist die Pseudonymisierung aktiv, werden erkannte personenbezogene Angaben durch Platzhalter ersetzt, bevor die Anfrage an das KI-Modell geht. AnwaltGPT wird im EWR gehostet; ein AVV nach Art. 28 DSGVO ist verfügbar.
Wichtiger Hinweis
Diese Seite bietet allgemeine Informationen zur Vollstreckungsklausel nach der ZPO und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Für Titel aus anderen Verfahrensordnungen, etwa FamFG, VwGO oder AO, sowie für ausländische Titel gelten Besonderheiten. Maßgeblich ist stets die aktuelle Fassung der Gesetze sowie die aktuelle Rechtsprechung. KI-generierte Entwürfe können unvollständig oder fehlerhaft sein und müssen vor der Verwendung fachlich geprüft werden.
Vollstreckungsklausel: Häufige Fragen
Was ist eine vollstreckbare Ausfertigung?
Eine Ausfertigung des Titels, die mit der Vollstreckungsklausel nach § 725 ZPO versehen ist. Auf ihrer Grundlage wird die Zwangsvollstreckung durchgeführt (§ 724 Abs. 1 ZPO).
Wann braucht man eine Klausel nach § 727 ZPO?
Wenn für oder gegen einen Rechtsnachfolger einer im Titel genannten Partei vollstreckt werden soll, etwa nach Abtretung der Forderung oder nach einem Erbfall. Die Nachfolge muss offenkundig sein oder durch öffentliche oder öffentlich beglaubigte Urkunden nachgewiesen werden.
Braucht ein Vollstreckungsbescheid eine Vollstreckungsklausel?
Grundsätzlich nicht. Eine Klausel ist nur erforderlich, wenn für einen anderen als den im Bescheid bezeichneten Gläubiger oder gegen einen anderen als den bezeichneten Schuldner vollstreckt werden soll (§ 796 Abs. 1 ZPO).
Wie wehrt sich der Schuldner gegen eine Vollstreckungsklausel?
Formelle Einwendungen werden mit der Klauselerinnerung nach § 732 ZPO geltend gemacht. Bestreitet der Schuldner bei Klauseln nach §§ 726, 727 ZPO den Eintritt der Tatsache oder die Rechtsnachfolge, steht ihm die Klage nach § 768 ZPO offen.
Was kostet AnwaltGPT?
Mit dem kostenlosen Test-Kontingent von 30 Anfragen können Sie AnwaltGPT ohne Kreditkarte ausprobieren. Bezahlte Tarife beginnen bei €19 pro Monat. Alle Details auf der Preisseite.
Die nächste Vollstreckungsklausel mit KI-Unterstützung vorbereiten
Bestimmen Sie die richtige Klauselart, stellen Sie die erforderlichen Nachweise zusammen und wählen Sie bei Einwendungen den passenden Rechtsbehelf. Der Einstieg ist kostenlos – mit 30 Anfragen, ohne Kreditkarte und ohne Vertragsbindung.