Update · 29. Oktober 2026

Neuerungen.
Mehr Steuerung für die ganze Kanzlei.

Mit diesem Update legt Ihre Kanzlei gemeinsame Regeln für die KI-Nutzung fest, verteilt Kontingente und Lizenzen gezielt, dokumentiert ihre KI-Governance und baut Abläufe, bei denen ein Mensch das Ergebnis freigibt. Hier steht, was neu ist – und wo die Grenzen liegen.

VerfügbarEinstellung durch AdminsAbhängig von Bereitstellung

„Einstellung durch Admins“: Die Funktion steht bereit, wird aber von Workspace-Administratoren eingerichtet oder eingeschaltet. „Abhängig von Bereitstellung“: umgesetzt, die Anzeige im Konto hängt von zusätzlicher technischer Infrastruktur ab.

Kanzlei & Workspace

KI-Nutzung zentral steuern

Workspace-Governance

Einstellung durch Admins

Administratoren legen gemeinsame Regeln für die KI-Nutzung in AnwaltGPT fest, statt sich auf die persönlichen Einstellungen jeder einzelnen Person zu verlassen.

  • Freigegebene Chat-Modelle für alle Mitglieder festlegen – die Auswahl gilt auch für Hilfsaufrufe und Ausweichmodelle im Chat.
  • Pseudonymisierung im Chat für den ganzen Workspace verpflichtend machen.
  • Deep Research über einen separaten Anbieter wird gesperrt, wenn das der Modellfreigabe widersprechen würde.
  • Die Regeln gelten in der AnwaltGPT-Anwendung. Externe Dienste und separat installierte Apps werden dadurch nicht automatisch eingeschränkt.
Workspaces

Teams im Workspace

Einstellung durch Admins

Administratoren fassen Mitglieder zu Teams zusammen – etwa nach Dezernat oder Standort.

  • Teams dienen als Grundlage für Nutzungsgrenzen und für die Auswahl von Personen beim Teilen einer Akte.
  • Eine Akte wird mit den Personen geteilt, die beim Teilen im Team sind. Wer später ins Team kommt, erhält nicht automatisch Zugriff.

Monatliche Nutzungsgrenzen

Einstellung durch Admins

Nutzung planbar begrenzen – mit optionalen monatlichen Kontingentgrenzen für den Workspace, einzelne Mitarbeitende und Teams.

  • Wahlweise eine gemeinsame Grenze für den Workspace oder Grenzen je Mitglied, dazu individuelle Ausnahmen für einzelne Personen.
  • Gesamtgrenzen für definierte Teams. Treffen mehrere Grenzen zu, gelten alle gleichzeitig.
  • Die Grenzen zählen KI-Anfragen, keine Euro-Beträge. Sie sind unabhängig davon, ob Inklusivkontingente einzeln oder gebündelt genutzt werden.
Teams & Kontingente

Inklusivkontingente optional bündeln

Einstellung durch Admins

Inklusivkontingente auf Wunsch gemeinsam nutzen: Berechtigte bezahlte Mitglieder greifen dann auf das gemeinsame Kontingent der gekauften Plätze zu.

  • Standard bleibt das individuelle Kontingent je Platz. Das Bündeln schaltet ein Administrator ausdrücklich ein.
  • Das gemeinsame Kontingent ergibt sich aus den gekauften Plätzen. Es ist nicht unbegrenzt, kauft keine Plätze hinzu und ändert keinen Tarif.
  • Die Tages- und Monatslimits der jeweiligen Lizenzstufe bleiben bestehen; Nutzungsgrenzen für Mitglieder und Teams gelten weiter.
  • Nachgekaufte Kontingent-Pakete bleiben wie bisher im Workspace-Guthaben.
Details auf der Preisseite

Lizenzstufen im Workspace zuweisen

Einstellung durch Admins

Passende Lizenzen für unterschiedliche Aufgaben: Hat Ihre Kanzlei Plätze in verschiedenen Tarifen gekauft, weisen Administratoren die verfügbaren Lizenzen gezielt einzelnen Mitgliedern zu.

  • Es lassen sich nur so viele Plätze je Tarif zuweisen, wie gekauft wurden.
  • Mitglieder ohne zugewiesenen bezahlten Platz nutzen in einem solchen Workspace den Free-Umfang.
  • Die Zuweisung verteilt vorhandene Lizenzen. Sie kauft keine Plätze und ändert weder Zahlungsbedingungen noch Abrechnung. Für eine Kombination verschiedener Tarife sprechen Sie uns an.

Akten der Kanzlei zuordnen

Verfügbar

Wer eine Akte angelegt hat, kann sie bewusst der Kanzlei zuordnen. Berechtigte Administratoren behalten dann Zugriff, auch wenn sich Zuständigkeiten im Team ändern.

  • Neue Akten bleiben privat, bis sie ausdrücklich der Kanzlei zugeordnet werden. Bestehende private Akten werden nicht automatisch übertragen.
  • Aktuelle Administratoren der Kanzlei können zugeordnete Akten im Rahmen der Berechtigungen einsehen und verwalten – auch in Aktenliste, Suche und Kalender.
  • Endet die Mitgliedschaft oder die Administratorrolle, endet auch dieser Zugriff.
  • Eine persönliche Kontolöschung wird angehalten, solange Kanzleiakten zuerst übergeben werden müssen. Die Übergabe selbst organisiert die Kanzlei.
Fälle & Akten

KI-Governance

EU AI Act: Governance dokumentieren

KI-Governance-Dashboard

Einstellung durch Admins

Ein zentraler Ort im Workspace, um Einsätze, Verantwortlichkeiten, Maßnahmen und Vorfälle rund um die KI-Nutzung zu organisieren. Zugänglich für aktive Workspace-Administratoren.

  • Überblick über die erfasste KI-Nutzung der letzten 30 Tage – nach Modell und Funktion, ohne ursprüngliche Eingaben, Antworten oder Akteninhalte anzuzeigen.
  • Selbst gepflegtes Verzeichnis der KI-Einsätze mit System, Zweck, Verantwortlichen, ersten Risikohinweisen, Prüfstatus, Notizen und Nachweis-Links.
  • Checkliste für interne Prüffelder: KI-Kompetenz, Einsatz- und Risikobewertung, menschliche Aufsicht, Transparenz, Eskalation von Vorfällen sowie Daten und Dokumentation.
  • Gemeldete Vorfälle bearbeiten und die Lösung dokumentieren; Export des gespeicherten Stands als JSON.
  • Das Dashboard unterstützt Ihre interne Governance. Es stellt keine Konformität fest, klassifiziert keine Risiken verbindlich und ersetzt keine rechtliche Prüfung.
KI-Compliance

Automatisierung

Vom Eingang zum geprüften Ergebnis

Workflows mit Bedingungen und Freigabe

VerfügbarPremium und Premium Plus

Wiederholbare Abläufe bauen und dabei die Kontrolle behalten: Bedingungen steuern, welche Schritte laufen, und ein Mensch gibt das Ergebnis frei.

  • Textbedingungen („enthält“, „ist gleich“) entscheiden, ob abhängige Schritte ausgeführt oder übersprungen werden. Es sind Textvergleiche, keine rechtlichen Entscheidungen.
  • Hinweise auf mögliche Risiken des Workflows und eine Bestätigung von Zweck, Rechtsgrundlage und Risiken vor dem Einsatz.
  • Ausführungsverlauf mit einsehbaren Ergebnissen und eine abschließende Freigabe oder Ablehnung mit Prüfnotiz.
  • Freigegebene Ergebnisse als Dokument in einer Akte ablegen, an eine Wissensdatenbank übergeben oder als ungesendeten E-Mail-Entwurf im Workspace speichern. Gesendet wird nichts automatisch.
Workflow Builder

Workflows im Mandantenportal

VerfügbarPremium und Premium Plus

Mandantenunterlagen strukturiert verarbeiten und Ergebnisse erst nach Freigabe bereitstellen.

  • Einen Workflow im Portal teilen und hochgeladene PDF- oder Textdateien als Grundlage auswählen.
  • Optional startet der Workflow automatisch, wenn der Mandant ein neues Dokument hochlädt – ausdrücklich einzuschalten und höchstens ein Workflow je Portal.
  • Der Mandant sieht den Bearbeitungsstand. Den Bericht erhält er erst, nachdem Ihre Kanzlei ihn freigegeben hat, und kann ihn dann als Text herunterladen.
  • Unterstützt werden PDFs mit Textebene und gängige Textformate; gescannte Dokumente durchlaufen vorher den Dokumentenimport. Scheitert die Verarbeitung, bleibt der Upload erhalten.
Mandantenportal

Erinnerungen zu Dokumentenanfragen

Verfügbar

Fehlende Unterlagen im Blick behalten: Für jede Dokumentenanfrage im Portal lässt sich ein Erinnerungsdatum hinterlegen.

  • Je Anfrage eine einmalige Erinnerung an den Mandanten, sofern Mandantenbenachrichtigungen aktiviert sind.
  • Erledigte Anfragen sowie archivierte oder abgelaufene Portale werden übersprungen.

Filter im Rechtsradar

VerfügbarPremium und Premium Plus

Die Wissensdatenbank gezielt aktuell halten – mit Relevanzfiltern, Ausschlussbegriffen und optionaler manueller Prüfung, bevor Fundstücke automatisch übernommen werden.

  • Mindestrelevanz, Pflichtbegriffe (mindestens einer muss vorkommen), Ausschlussbegriffe und ein Höchstalter der Dokumente.
  • Auf Wunsch nur manuelle Prüfung: Dann landet nichts automatisch in der Wissensdatenbank.
  • Alle Fundstücke bleiben im Posteingang des Radars sichtbar. Bereits übernommene Dokumente werden nicht automatisch gelöscht.
Legal Watchlist

Kanzleialltag

Weniger Abtippen, mehr Kontrolle

E-Mail-Antworten gemeinsam vorbereiten

VerfügbarE-Mail-Postfach in Premium Plus

Im E-Mail-Postfach teilt die Inhaberin oder der Inhaber eines Postfachs einen Antwortentwurf mit ausgewählten Kolleginnen und Kollegen aus dem Workspace.

  • Berechtigte bearbeiten den Entwurf nacheinander; gleichzeitige Änderungen werden erkannt und lassen sich zusammenführen.
  • Versendet wird nur durch den Postfachinhaber, wie bisher über Outlook. Das Teilen eines Entwurfs gibt keinen Zugriff auf das übrige Postfach.
Outlook

Eigene Vorlagen im Vertragsgenerator

Verfügbar

Bis zu acht eigene gespeicherte Vorlagen und Klauseln fließen in Fragebogen und Vertragsentwurf ein – in der gewählten Reihenfolge.

  • Die Auswahl bleibt erhalten, wenn Sie einen gespeicherten Entwurf wieder aufrufen.
  • Das Ergebnis bleibt ein Entwurf, den Sie prüfen. Eine wortgleiche Übernahme der Vorlagen ist nicht garantiert.
Vertragsgenerator

Abrechnungstakt in der Zeiterfassung

Verfügbar

Zeiten minutengenau erfassen oder im 6- bzw. 15-Minuten-Takt abrechnen – in der kanzleiweiten Zeiterfassung und direkt in der Akte.

  • Die tatsächliche Dauer und der gewählte Takt bleiben gespeichert; die gerundete Zeit fließt in die Rechnungserstellung.
  • Welcher Takt zulässig ist, richtet sich nach Ihrer Vergütungsvereinbarung.
Zeiterfassung

Handelsregister direkt in die Akte

Verfügbar

Handelsregisterdaten direkt in die Akte übernehmen und als Mandantenkontakt speichern – ohne Umweg über eine Wissensdatenbank.

  • Unternehmensdaten als Dokument in einer Akte speichern, vorher prüfen und anpassen.
  • Verfügbare Angaben wie Name, Anschrift, E-Mail, Telefon, USt-IdNr. und Registerdaten als Kontakt anlegen und als Beteiligten einer eigenen Akte hinzufügen.
  • Wiederholte Importe erzeugen keine Dubletten und überschreiben vorhandene Daten nicht. Übernommen wird, was die Quelle tatsächlich enthält.
Handelsregister

Aufnahmekriterien im Website-Widget

Verfügbar

Mandatsanfragen anhand Ihrer Aufnahmekriterien vorqualifizieren – etwa Rechtsgebiet, Gerichtsstand oder benötigte Unterlagen.

  • Das Widget stellt dazu sachliche Rückfragen und hält fest, welche Kriterien erfüllt, nicht erfüllt oder offen sind.
  • Es nimmt keine Mandate automatisch an oder ab und berät nicht. Über die Annahme entscheidet Ihre Kanzlei.
Mandatsannahme

Chat & Abrechnung

Auswerten und nachvollziehen

Datenauswertung mit Python im Chat

Abhängig von Bereitstellung

Daten im Chat auswerten, Berechnungen ausführen und Ergebnisse als Dateien bereitstellen – etwa als CSV, XLSX, DOCX, PDF oder Diagramm.

  • Jede Ausführung läuft in einer neuen, isolierten Umgebung ohne Internetzugang und mit begrenzter Laufzeit.
  • Verarbeitet werden nur Daten, auf die der Chat ohnehin Zugriff hat. Die Websuche öffnet der Umgebung keinen Netzzugang; Suchanfragen gehen an den Suchanbieter.
  • Nicht jede gewünschte Datei lässt sich in jedem Fall erzeugen; für Exporte gelten Größenbegrenzungen.

Nachvollziehbare Abrechnung

Verfügbar

In der App erklärt die Abrechnungsseite jetzt, was als KI-Anfrage zählt und welche Funktionen getrennt abgerechnet werden.

  • Ein normaler Chat-Auftrag zählt als eine Anfrage – auch wenn die KI intern mehrere Recherche- oder Werkzeugschritte ausführt.
  • Sondermodi wie Ultra sowie seiten- oder minutenbasierte Funktionen werden gesondert ausgewiesen.
  • Zusätzliche KI-Funktionen wie Übersetzung, Dokumentenprüfung oder Outlook-Entwürfe prüfen das verfügbare Kontingent jetzt vor dem Start.
Was ist eine Anfrage?

FAQ

Häufige Fragen

Nein. Jeder bezahlte Platz behält standardmäßig sein eigenes Inklusivkontingent. Das gemeinsame Nutzen schaltet ein Workspace-Administrator ausdrücklich ein. Es kauft keine Plätze hinzu, ändert keinen Tarif und hebt Nutzungsgrenzen für Mitglieder oder Teams nicht auf.

Nein. Akten bleiben privat, bis die Person, die sie angelegt hat, sie ausdrücklich der Kanzlei zuordnet. Erst dann erhalten die aktuellen Administratoren der Kanzlei Zugriff. Bestehende private Akten wurden nicht übertragen, und eine frühere Freigabe an Kolleginnen oder Kollegen macht eine Akte nicht zur Kanzleiakte.

Nein. Das Dashboard hilft Ihnen, Ihre interne KI-Governance zu organisieren und zu dokumentieren: KI-Einsätze, Verantwortlichkeiten, Maßnahmen, Vorfälle und Nachweise. Ob und welche Pflichten aus der KI-Verordnung für Sie gelten und ob Ihre Maßnahmen ausreichen, bleibt Ihre rechtliche Bewertung. Das Dashboard stellt keine Konformität fest und ersetzt keine Zertifizierung.

Nein. Ein freigegebenes Workflow-Ergebnis kann als E-Mail-Entwurf im Workspace gespeichert werden. Dieser Entwurf wird nicht automatisch gesendet – Prüfung und Versand bleiben bei Ihnen.

Die Funktion ist im Produkt umgesetzt, benötigt aber eine zusätzliche technische Infrastruktur. Ob sie in Ihrem Konto bereits angezeigt wird, hängt von dieser Bereitstellung ab. Erscheint die Funktion noch nicht, sprechen Sie uns gern an.

Wo eine Funktion an einen Tarif gebunden ist, steht das oben direkt beim Eintrag – Workflows, Mandantenportal und Rechtsradar etwa sind Teil von Premium und Premium Plus, das E-Mail-Postfach ist Teil von Premium Plus. Workspace-Einstellungen nehmen Administratoren in ihrem Workspace vor. Den vollständigen Funktionsvergleich finden Sie auf der Preisseite.

Alle Tarife und Kontingente im Detail: Preise

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