Amtliche Rechtsquellen
Über 6.000 Bundesgesetze und -verordnungen und mehr als 80.000 Gerichtsentscheidungen – live recherchiert und mit Fundstellen belegt. Alle Quellen im Detail
So funktioniert AnwaltGPT
Nicht nur Analyse. Ein Arbeitsraum für juristische Aufgaben.
AnwaltGPT bündelt Recherche, Fallkontext, Dokumentenarbeit, Kanzleiwissen und Integrationen in einer Plattform. Die KI arbeitet nicht isoliert auf einer Datei, sondern mit dem Kontext, den Ihre Kanzlei für saubere juristische Arbeit braucht.
Rechtsfragen fundiert bearbeiten
Deep Research, juristischer KI-Chat und Quellenbezug helfen dabei, Rechtsfragen zu strukturieren, Argumente zu prüfen und Ergebnisse nachvollziehbar weiterzuverwenden.
Mandate, Akten und Wissen verbinden
Fälle, Wissensdatenbanken, Vorlagen und Kanzleidokumente werden zu einem Arbeitskontext, auf den spezialisierte KI-Assistenten zugreifen können.
Entwürfe erstellen und prüfen
Vertragsgenerator, Gap-Analyse und Word Add-in unterstützen bei Entwürfen, Risikoprüfungen, Klauseln, Schreiben und Schriftsatzarbeit.
Wiederkehrende Abläufe standardisieren
Mit dem Workflow Builder lassen sich mehrstufige Aufgaben, Checklisten und interne Qualitätsstandards als wiederholbare Kanzleiprozesse abbilden.
Importieren
Akten, E-Mails, Vorlagen und Daten
Verstehen
Quellen, Risiken und Fallkontext
Bearbeiten
Recherche, Entwurf und Prüfung
Weitergeben
Word, Outlook, Portal oder Workflow
Produktüberblick
Die wichtigsten KI-Werkzeuge für den Kanzleialltag
Der Überblick zeigt die wichtigsten Module visuell, bleibt aber als Hub strukturiert: Für Details, Funktionen und SEO-Tiefe führen die Karten auf eigene Produktseiten.
Juristischer KI-Chat
Rechtsfragen strukturiert klären, Dokumente einordnen und Antworten mit Quellenbezug weiterverwenden.
Deep Research
Mehrstufige Rechtsrecherche mit Bericht, Fundstellen und nachvollziehbarer Argumentationslinie.
Vertragsgenerator
Verträge, Schreiben und Vorlagen schneller entwerfen und an den konkreten Fall anpassen.
Wissensdatenbanken
Kanzleidokumente, Vorlagen und interne Leitfäden zentral speichern und per KI abrufen.
Mandantenportal
Dokumente, Nachrichten und Workflows sicher mit Mandanten teilen, ohne Login-Hürde.
Workflow Builder
Wiederkehrende juristische Aufgaben als mehrstufige KI-Workflows standardisieren.
KI-Assistenten
Spezialisierte Assistenten für Rechtsgebiete, Teams und wiederkehrende Kanzleiabläufe konfigurieren.
Fälle
Mandate, Dokumente und KI-Kontext in digitalen Fallbereichen zusammenführen.
Gap-Analyse
Verträge und Dokumente automatisch auf Lücken, Risiken und Abweichungen prüfen.
Vorlagen
Kanzlei-Templates zentral nutzen und schneller in passende Entwürfe überführen.
Transkription
Audio- und Videoinhalte für Termine, Besprechungen und Diktate automatisch verschriftlichen.
Handelsregister
Unternehmensdaten recherchieren und relevante Registerinformationen in die Arbeit einbinden.
Legal Watchlist
Rechtsprechung, Gesetzesänderungen und relevante Entwicklungen kontinuierlich im Blick behalten.
Outlook Add-in
E-Mails direkt im Postfach analysieren, beantworten und in juristische Workflows übernehmen.
Word Add-in
Juristische Texte dort bearbeiten, prüfen und verbessern, wo Schriftsätze entstehen.
iOS App
Juristische KI-Unterstützung unterwegs für Recherche, Dokumente und schnelle Rückfragen nutzen.
E-Mail KI
Eingehende Nachrichten einordnen und Antwortentwürfe mit juristischem Kontext vorbereiten.
Datenschutz &
Datensicherheit.
AnwaltGPT arbeitet nach höchsten Datenschutzstandards. Optionale Funktionen wie gespeicherte Erinnerungen bleiben verschlüsselt, kontrollierbar und ausschließlich in Ihrem Konto sichtbar.
Kein Training mit Ihren Mandatsdaten
Ihre Eingaben und Dokumente werden nicht zum Training von KI-Modellen verwendet, sondern dienen ausschließlich der Bearbeitung Ihrer Anfragen. Die zentrale Datenverarbeitung erfolgt auf Servern in Frankfurt am Main (EU).
Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) inklusive
Wir stellen jeder Kanzlei einen AVV nach Art. 28 DSGVO zur Verfügung, konform mit den Anforderungen der BRAK und der Berufsordnung für Rechtsanwälte (§ 2 BORA).
DSGVO-konform und sicher
AnwaltGPT arbeitet nach höchsten Datenschutzstandards. Unsere Systeme entsprechen den Anforderungen der DSGVO, inklusive transparenter und kontrollierbarer Datenverarbeitung für optionale Speicherfunktionen.
Optionale Erinnerungen mit Kontrolle
Standardmäßig arbeitet AnwaltGPT sitzungsbezogen. Wenn Sie die Erinnerungsfunktion aktivieren, werden relevante Fakten verschlüsselt in Ihrem Konto gespeichert, nicht zum KI-Training genutzt und können jederzeit eingesehen oder gelöscht werden.
Anonymisierung & Pseudonymisierung
Mit einem Klick können Sie personenbezogene Daten in Texten oder Dokumenten automatisch schwärzen. Das Feature entfernt oder ersetzt Namen, Adressen und sensible Informationen.
Kundenstimmen &
Erfahrungsberichte.
Fallstudie: Dirk Semper steigert Qualität & Effizienz mit AnwaltGPT"Als Seniorpartnerin war ich zunächst skeptisch gegenüber KI-Tools im juristischen Umfeld. Doch mit AnwaltGPT hat sich das geändert: Der Vertragsgenerator liefert uns automatisch personalisierte Entwürfe, und die Tiefenrecherche bringt uns Argumente mit Quellen in Minuten statt Stunden."
"Ich bin Rechtsreferendar und nutze AnwaltGPT als meine tägliche Assistenz: ob komplexe Fragen im Arbeitsrecht oder Verkehrsrecht, die KI liefert strukturierte, nachvollziehbare Antworten, die ich selbst weiterverwenden kann."
"Wir testeten AnwaltGPT in unserer Kanzlei über einen halben Monat: Die Tiefenrecherche hat uns mehrfach auf unerwartete Rechtsprechung hingewiesen, und der Vertragsgenerator war überraschend genau. Für uns ein wichtiger Baustein in der digitalen Transformation."
Erfolg aus der Praxis
Wie AnwaltGPT den Arbeitsalltag in der Kanzlei und im Alltag transformiert
„Insgesamt bin ich jedoch froh, diese KI gefunden zu haben, und nutze sie gerne. Sie erleichtert meine Arbeit erheblich und ist im Vergleich zu ChatGPT für die anwaltliche Unterstützung absolut empfehlenswert."
„Ich vertraue grundsätzlich den Dokumentenauswertungen und konnte bislang keinen Fehler feststellen."
Einsatzbereiche
„Das, was rauskommt […] bringt mich nach vorne und ich habe das Gefühl, ich habe eine relevante strukturelle Zeitersparnis."
„Für mich klingt das, was die KI letzten Endes auswirft, immer genial."
„Das ist einfach ein Tool, das dem [...] Otto Normalverbraucher hilft oder helfen kann, rechtliche Themen besser einzuordnen [...] also juristisches Empowerment vielleicht."
„Im Unterschied zu ChatGPT sind die Verweise auf die Literatur und auf die Rechtsprechung eigentlich fast immer richtig. In irgendwie neunundneunzig Prozent der Fälle hat es bei AnwaltGPT gestimmt."
„Grundsätzlich sehe ich in der Lösung [...], die KI bietet, [...] eine unfassbar große Arbeitserleichterung bei der Formulierung von Schriftsätzen [und] bei der strukturierten Subsumtion der jeweiligen Fragestellungen."
„Ich kann als Unternehmensberater heute eine Stunde abrechnen, und die KI nimmt mir im Prinzip eine Dreiviertelstunde Arbeit ab."
Preise & Pakete
Wählen Sie das passende Modell für Ihre Kanzlei oder Rechtsabteilung.
Nur was die KI tatsächlich rechnen lässt: eine Chat-Nachricht, eine Vertragsprüfung, ein generiertes Dokument. Alles andere zählt nicht.
Alles rund um die KI-Anfrage: Dokumente hochladen, Fälle und Mandate anlegen, Akten verwalten, Antworten nachlesen, als PDF oder Word exportieren — ohne Limit.
Statt selbst ein KI-Modell zu wählen, lassen Sie AnwaltGPT für jede Frage automatisch das passende wählen — einfache Fragen laufen auf kleineren Modellen. Deshalb reicht Ihr Kontingent 50 % weiter.
Free
Einmaliges Test-Kontingent, keine Kreditkarte nötig
30 Anfragen einmalig
1 Anfrage = 1 Frage an die KI · je Nutzerkonto
45 Anfragen einmalig
im Auto-Modus (50 % mehr)
Uploads, Fälle, Akten & Exporte unbegrenzt
- Alle Premium-Funktionen testen
- KI JURA Chatbot
- Dynamischer KI Vertragsgenerator
- Mit der KI über einen Vertrag sprechen
- Gesetze & Rechtsprechung mit Fundstellen
- PDF und Word Export
- Eigene Dokumente als Quelle
- Pseudonymisierung
- Direkte Quellverweise
Standard
inkl. MwSt., monatlich kündbar · Preis gilt je Nutzerkonto
20 Anfragen pro Tag
1 Anfrage = 1 Frage an die KI · je Nutzerkonto
30 Anfragen pro Tag
im Auto-Modus (50 % mehr)
Uploads, Fälle, Akten & Exporte unbegrenzt
- KI JURA Chatbot
- Dynamischer KI Vertragsgenerator
- Mit der KI über einen Vertrag sprechen
- API Zugriff
- Gesetze & Rechtsprechung mit Fundstellen
- PDF und Word Export
- Pseudonymisierung
- Direkte Quellverweise
Premium
inkl. MwSt., monatlich kündbar · Preis gilt je Nutzerkonto
50 Anfragen pro Tag · 500 pro Monat
1 Anfrage = 1 Frage an die KI · je Nutzerkonto
75 Anfragen pro Tag · 750 pro Monat
im Auto-Modus (50 % mehr)
Uploads, Fälle, Akten & Exporte unbegrenzt
- KI JURA Chatbot
- Dynamischer KI Vertragsgenerator
- Mit der KI über einen Vertrag sprechen
- Dokumentenmanagement
- Mandantenportal
- Handelsregister Anbindung
- Deep Research
- API Zugriff
- Gesetze & Rechtsprechung mit Fundstellen
- PDF und Word Export
- Eigene Dokumente als Quelle
Premium Plus
inkl. MwSt., monatlich kündbar · Preis gilt je Nutzerkonto
100 Anfragen pro Tag · 1.000 pro Monat
1 Anfrage = 1 Frage an die KI · je Nutzerkonto
150 Anfragen pro Tag · 1.500 pro Monat
im Auto-Modus (50 % mehr)
Uploads, Fälle, Akten & Exporte unbegrenzt
- E-Mail-Postfach: Outlook live lesen und KI-Antwortentwürfe erstellen
- KI JURA Chatbot
- Dynamischer KI Vertragsgenerator
- Mit der KI über einen Vertrag sprechen
- Dokumentenmanagement
- Mandantenportal
- Handelsregister Anbindung
- Deep Research
- API Zugriff
- Gesetze & Rechtsprechung mit Fundstellen
- PDF und Word Export
- Eigene Dokumente als Quelle
Enterprise
Für individuelle Kanzlei- und Rechtsabteilungs-Setups
- Custom Hosting in Ihrer Cloud
- Freie Auswahl der LLMs
- Individuelle Integrationen
- Team-Onboarding
- Schulungen für Kanzlei und Rechtsabteilung
Der Auto-Modus lässt sich jederzeit im Chat ein- und ausschalten. Die höheren Limits gelten automatisch, solange er aktiv ist — ein Wechsel des Tarifs ist dafür nicht nötig.
Bereit für die Zukunft
der juristischen Arbeit?
Starten Sie noch heute mit AnwaltGPT und erleben Sie, wie künstliche Intelligenz Ihre juristische Arbeit revolutionieren kann.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Ist AnwaltGPT eine Rechtsberatung?
Nein, Anwaltgpt.de ist keine Rechtsberatung. Unsere KI bietet Unterstützung bei juristischen Prozessen, ersetzt jedoch nicht die individuelle Beratung durch einen Anwalt.
Welche Daten nutzt die KI?
Unsere Jura KI greift auf aktuelle Gesetzestexte, Vorschriften und Rechtsprechungen zu, um Ihnen präzise Informationen zu liefern.
Ist meine Arbeit mit AnwaltGPT sicher?
Ja, wir garantieren höchste Sicherheitsstandards und schützen Ihre sensiblen Daten.
Wie funktioniert die AI-Erinnerungsfunktion?
Optional kann AnwaltGPT wichtige Informationen aus Ihren Gesprächen als Erinnerungen speichern, etwa zu Ihrer Kanzlei, laufenden Fällen oder Arbeitspräferenzen. Diese Erinnerungen sind verschlüsselt, nur für Sie sichtbar, jederzeit in den Einstellungen löschbar und werden genutzt, damit Sie Kontext in neuen Sitzungen nicht erneut erklären müssen.
Wie funktioniert das Mandantenportal?
Sie erstellen pro Mandant ein gebrandetes Portal und teilen einen sicheren Link. Mandanten greifen ohne Login im Browser zu, können Dokumente einsehen, Dateien hochladen und direkt mit Ihrer Kanzlei kommunizieren.
Was ist eine Vollstreckungsabwehrklage?
Die Vollstreckungsabwehrklage – auch Vollstreckungsgegenklage genannt – ist in § 767 ZPO geregelt. Mit ihr macht der Schuldner geltend, dass der im Titel festgestellte Anspruch nachträglich erloschen oder gehemmt ist, etwa weil er gezahlt hat. Sie ist eine prozessuale Gestaltungsklage: Das Gericht prüft nicht, ob der Titel richtig ist, sondern beseitigt seine Vollstreckbarkeit, soweit die Einwendung durchgreift. Die Klage ist statthaft gegen Urteile, über § 795 ZPO auch gegen weitere Titel wie Vollstreckungsbescheide, Prozessvergleiche und vollstreckbare notarielle Urkunden.
Voraussetzungen der Vollstreckungsabwehrklage
Vollstreckungstitel
Es muss ein Titel vorliegen, aus dem die Vollstreckung droht. Nach der Rechtsprechung besteht ein Rechtsschutzbedürfnis, sobald ein Titel existiert und der Gläubiger ihn nicht herausgegeben hat – die Vollstreckung muss noch nicht begonnen haben. Nach vollständiger Beendigung der Zwangsvollstreckung fehlt es dagegen regelmäßig.
Materielle Einwendung
Der Kläger muss eine Einwendung gegen den titulierten Anspruch selbst erheben. Typisch sind Erfüllung (§ 362 BGB), Erlass, Aufrechnung, Stundung, Verjährung oder ein Verzicht des Gläubigers. Einwendungen gegen die Art und Weise der Vollstreckung gehören dagegen in die Vollstreckungserinnerung nach § 766 ZPO.
Keine Präklusion (§ 767 Abs. 2 ZPO)
Bei Urteilen sind nur Einwendungen zulässig, deren Gründe nach dem Schluss der letzten mündlichen Tatsachenverhandlung entstanden sind und nicht mehr durch Einspruch geltend gemacht werden können. Bei der Aufrechnung stellt der BGH auf das Entstehen der Aufrechnungslage ab, nicht auf den Zeitpunkt der Aufrechnungserklärung.
Alle Einwendungen auf einmal (§ 767 Abs. 3 ZPO)
Der Schuldner muss alle Einwendungen geltend machen, die er zur Zeit der Klageerhebung vorbringen konnte. Was er in diesem Verfahren hätte vorbringen können, kann er in einer späteren Vollstreckungsabwehrklage nicht mehr nachschieben.
Besonderheiten je nach Titel
Urteil
Ausschließlich zuständig ist das Prozessgericht des ersten Rechtszugs (§ 767 Abs. 1, § 802 ZPO). Präklusion ab Schluss der letzten Tatsachenverhandlung.
Vollstreckungsbescheid
Maßgeblich ist die Zustellung des Vollstreckungsbescheids (§ 796 Abs. 2 ZPO); zuständig ist das Gericht, das für ein streitiges Verfahren zuständig gewesen wäre (§ 796 Abs. 3 ZPO). Mehr im Leitfaden zum Vollstreckungsbescheid.
Notarielle Urkunde
Die Präklusion nach § 767 Abs. 2 ZPO gilt nicht (§ 797 Abs. 4 ZPO), weil keine Verhandlung vorausging. Zuständig ist grundsätzlich das Gericht am allgemeinen Gerichtsstand des Schuldners (§ 797 Abs. 5 ZPO).
Einstweilige Einstellung (§ 769 ZPO)
Die Erhebung der Klage hält die Vollstreckung nicht auf. Deshalb wird regelmäßig zugleich beantragt, die Zwangsvollstreckung bis zur Entscheidung über die Klage einstweilen einzustellen – gegen oder ohne Sicherheitsleistung. Die tatsächlichen Behauptungen, die den Antrag begründen, sind glaubhaft zu machen (§ 769 Abs. 1 S. 3 ZPO).
In dringenden Fällen kann auch das Vollstreckungsgericht eine einstweilige Anordnung treffen und dafür eine Frist setzen, innerhalb der die Entscheidung des Prozessgerichts beizubringen ist (§ 769 Abs. 2 ZPO).
Abgrenzung zu anderen Rechtsbehelfen
Vollstreckungserinnerung (§ 766 ZPO): Rügt Verfahrensfehler bei der Vollstreckung, nicht den Anspruch. Drittwiderspruchsklage (§ 771 ZPO): Ein Dritter macht ein die Veräußerung hinderndes Recht am Vollstreckungsgegenstand geltend, etwa sein Eigentum.
Abänderungsklage (§ 323 ZPO): Passt Titel über wiederkehrende Leistungen an veränderte Verhältnisse an. Titelgegenklage: Ist der Titel selbst unwirksam, etwa mangels Bestimmtheit, wendet die Rechtsprechung § 767 ZPO entsprechend an.
Vollstreckungsabwehrklage: Beispiel-Anträge
Die folgenden Formulierungen zeigen den typischen Aufbau. Sie sind Strukturbeispiele, keine auf Ihren Fall zugeschnittene Vorlage.
Klageantrag
In dem Rechtsstreit [Kläger] ./. [Beklagter] erheben wir namens und in Vollmacht des Klägers Vollstreckungsabwehrklage und beantragen: Die Zwangsvollstreckung aus dem Urteil des [Gericht] vom [Datum], Az. [...], wird [in Höhe von [Betrag] EUR] für unzulässig erklärt.
Antrag nach § 769 ZPO
Die Zwangsvollstreckung aus dem vorbezeichneten Urteil wird bis zum Erlass des Urteils in diesem Rechtsstreit – ohne, hilfsweise gegen Sicherheitsleistung – einstweilen eingestellt.
Streitwert und häufige Fehler
Der Streitwert richtet sich grundsätzlich nach dem Umfang, in dem die Vollstreckung für unzulässig erklärt werden soll – also regelmäßig nach dem Wert des noch vollstreckbaren Anspruchs, gegen den sich die Klage richtet. Wird die Klage nur auf einen Teil des titulierten Betrags gestützt, ist auch nur dieser Teil maßgeblich. Gerichtskosten und Anwaltsgebühren für den angesetzten Wert lassen sich vorab mit dem RVG-Rechner abschätzen.
- Präkludierte Einwendung: Die Einwendung hätte schon im Erkenntnisverfahren vorgebracht werden können.
- Falscher Rechtsbehelf: Verfahrensfehler der Vollstreckung mit § 767 statt § 766 ZPO angegriffen.
- Einstellung nicht beantragt: Ohne Antrag nach § 769 ZPO läuft die Vollstreckung während des Prozesses weiter.
- Unvollständiger Vortrag: Nicht alle verfügbaren Einwendungen gebündelt (§ 767 Abs. 3 ZPO).
- Falsches Gericht: Ausschließliche Zuständigkeit des Prozessgerichts erster Instanz übersehen.
Vollstreckungsabwehrklagen mit AnwaltGPT vorbereiten
AnwaltGPT ist ein KI-Assistent für das deutsche Recht. Bei Vollstreckungsabwehrklagen unterstützt er Recherche, Strukturierung und Entwurf – die anwaltliche Prüfung und Verantwortung ersetzt er nicht:
1. Titel und Zahlungsverlauf strukturieren
Laden Sie Titel, Zahlungsbelege und Vollstreckungsunterlagen in einen Fall und lassen Sie eine Chronologie erstellen – etwa um zu klären, ob eine Einwendung vor oder nach dem Schluss der mündlichen Verhandlung entstanden ist. Der Fallkontext wird bei weiteren Chat-Anfragen berücksichtigt.
2. Einwendungen und Präklusion recherchieren
Der KI-Chat antwortet mit Verweisen auf Normen und Urteile, etwa zur Präklusion von Gestaltungsrechten. Für ausführliche Berichte gibt es Deep Research (ab Premium). Prüfen Sie jede Fundstelle vor der Verwendung.
3. Klage und Einstellungsantrag entwerfen
Lassen Sie einen ersten Entwurf von Klage und Antrag nach § 769 ZPO erstellen und bearbeiten Sie ihn im Dokumenten-Editor oder mit dem Word Add-in weiter. Das Ergebnis exportieren Sie als Word- oder PDF-Datei. Zum allgemeinen Aufbau lesen Sie auch den Leitfaden zur Klageschrift.
4. Fristen und Kostenrisiko im Blick
Gerichtliche Fristen berechnen Sie mit dem Fristenrechner in der Kanzlei-Organisation und speichern Frist und Vorfrist in der Akte. Der Prozesskostenrechner dort zeigt Gerichtskosten und RVG-Gebühren je Instanz für den angesetzten Streitwert.
5. Mandantendaten schützen
Ist die Pseudonymisierung aktiv, werden erkannte personenbezogene Angaben durch Platzhalter ersetzt, bevor die Anfrage an das KI-Modell geht. AnwaltGPT wird im EWR gehostet; ein AVV nach Art. 28 DSGVO ist verfügbar.
Wichtiger Hinweis
Diese Seite bietet allgemeine Informationen zur Vollstreckungsabwehrklage nach der ZPO und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Für Titel aus anderen Verfahrensordnungen, etwa Unterhaltstitel in Familiensachen, gelten teilweise ergänzende Vorschriften. KI-generierte Entwürfe können unvollständig oder fehlerhaft sein und müssen vor der Einreichung fachlich geprüft werden.
Vollstreckungsabwehrklage: Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Vollstreckungsabwehrklage und Vollstreckungsgegenklage?
Keiner – beide Begriffe bezeichnen die Klage nach § 767 ZPO, mit der materielle Einwendungen gegen den titulierten Anspruch geltend gemacht werden.
Welche Einwendungen sind zulässig?
Einwendungen, die den titulierten Anspruch vernichten oder hemmen, etwa Erfüllung, Erlass, Aufrechnung, Stundung oder Verjährung. Bei Urteilen müssen ihre Gründe nach dem Schluss der letzten Tatsachenverhandlung entstanden sein (§ 767 Abs. 2 ZPO).
Stoppt die Klage die Zwangsvollstreckung?
Nein, nicht automatisch. Dafür ist ein Antrag auf einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung nach § 769 ZPO erforderlich, dessen Voraussetzungen glaubhaft zu machen sind.
Welches Gericht ist zuständig?
Bei Urteilen ausschließlich das Prozessgericht des ersten Rechtszugs. Bei Vollstreckungsbescheiden das Gericht, das für ein streitiges Verfahren zuständig gewesen wäre, bei notariellen Urkunden grundsätzlich das Gericht am allgemeinen Gerichtsstand des Schuldners.
Was kostet AnwaltGPT?
Mit dem kostenlosen Test-Kontingent von 30 Anfragen können Sie AnwaltGPT ohne Kreditkarte ausprobieren. Bezahlte Tarife beginnen bei €19 pro Monat. Alle Details auf der Preisseite.
Die nächste Vollstreckungsabwehrklage mit KI-Unterstützung vorbereiten
Laden Sie Titel und Belege hoch, lassen Sie die Einwendungen strukturiert aufbereiten und erstellen Sie einen ersten Entwurf von Klage und Einstellungsantrag. Der Einstieg ist kostenlos – mit 30 Anfragen, ohne Kreditkarte und ohne Vertragsbindung.