AGB prüfen mit KI

AGB prüfen: Klauselrisiken schneller erkennen

Allgemeine Geschäftsbedingungen unterliegen der strengen Inhaltskontrolle der §§ 305 ff. BGB. AnwaltGPT unterstützt Juristinnen und Juristen dabei, AGB systematisch durchzugehen: Dokument hochladen, Klauseln mit der KI besprechen, Verweise auf Normen und Rechtsprechung erhalten und Formulierungsalternativen entwerfen.

30 Anfragen kostenlos · keine Kreditkarte · Hosting im EWR

Umfassende Rechtsquellen

Unsere Datenbank basiert auf offiziellen und aktuellen Quellen.

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So funktioniert AnwaltGPT

Nicht nur Analyse. Ein Arbeitsraum für juristische Aufgaben.

AnwaltGPT bündelt Recherche, Fallkontext, Dokumentenarbeit, Kanzleiwissen und Integrationen in einer Plattform. Die KI arbeitet nicht isoliert auf einer Datei, sondern mit dem Kontext, den Ihre Kanzlei für saubere juristische Arbeit braucht.

Outlook & E-Mail KI
Spezialisierte Assistenten
Kanzlei-Wissensdatenbanken
Mandantenportal & Rechte
Recherche

Rechtsfragen fundiert bearbeiten

Deep Research, juristischer KI-Chat und Quellenbezug helfen dabei, Rechtsfragen zu strukturieren, Argumente zu prüfen und Ergebnisse nachvollziehbar weiterzuverwenden.

Fallkontext

Mandate, Akten und Wissen verbinden

Fälle, Wissensdatenbanken, Vorlagen und Kanzleidokumente werden zu einem Arbeitskontext, auf den spezialisierte KI-Assistenten zugreifen können.

Dokumente

Entwürfe erstellen und prüfen

Vertragsgenerator, Gap-Analyse und Word Add-in unterstützen bei Entwürfen, Risikoprüfungen, Klauseln, Schreiben und Schriftsatzarbeit.

Workflows

Wiederkehrende Abläufe standardisieren

Mit dem Workflow Builder lassen sich mehrstufige Aufgaben, Checklisten und interne Qualitätsstandards als wiederholbare Kanzleiprozesse abbilden.

1

Importieren

Akten, E-Mails, Vorlagen und Daten

2

Verstehen

Quellen, Risiken und Fallkontext

3

Bearbeiten

Recherche, Entwurf und Prüfung

4

Weitergeben

Word, Outlook, Portal oder Workflow

Produktüberblick

Die wichtigsten KI-Werkzeuge für den Kanzleialltag

Der Überblick zeigt die wichtigsten Module visuell, bleibt aber als Hub strukturiert: Für Details, Funktionen und SEO-Tiefe führen die Karten auf eigene Produktseiten.

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Juristischer KI-Chat

Rechtsfragen strukturiert klären, Dokumente einordnen und Antworten mit Quellenbezug weiterverwenden.

Welche Anspruchsgrundlage passt?
KI

Deep Research

Mehrstufige Rechtsrecherche mit Bericht, Fundstellen und nachvollziehbarer Argumentationslinie.

Web
Gesetze
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Vertragsgenerator

Verträge, Schreiben und Vorlagen schneller entwerfen und an den konkreten Fall anpassen.

Mietvertrag.docx

Wissensdatenbanken

Kanzleidokumente, Vorlagen und interne Leitfäden zentral speichern und per KI abrufen.

Vertrag.pdf
Report.pptx
Notizen.txt
Wissensbasis
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Mandantenportal

Dokumente, Nachrichten und Workflows sicher mit Mandanten teilen, ohne Login-Hürde.

Workflow Builder

Wiederkehrende juristische Aufgaben als mehrstufige KI-Workflows standardisieren.

Workflow: NDA-Prüfung3 Schritte
Upload
Analyse
Bericht
Schritt 2/3

KI-Assistenten

Spezialisierte Assistenten für Rechtsgebiete, Teams und wiederkehrende Kanzleiabläufe konfigurieren.

Arbeitsrecht
Mietrecht
Vertragsrecht

Fälle

Mandate, Dokumente und KI-Kontext in digitalen Fallbereichen zusammenführen.

Fall #2024-0847Aktiv
Fall #2024-0623Prüfung
Fall #2024-0511Archiv

Gap-Analyse

Verträge und Dokumente automatisch auf Lücken, Risiken und Abweichungen prüfen.

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InformationspflichtenTeilweise
LöschkonzeptFehlt

Vorlagen

Kanzlei-Templates zentral nutzen und schneller in passende Entwürfe überführen.

Mietvertrag
Arbeitsvertrag
NDA
Kaufvertrag

Transkription

Audio- und Videoinhalte für Termine, Besprechungen und Diktate automatisch verschriftlichen.

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Unternehmensdaten recherchieren und relevante Registerinformationen in die Arbeit einbinden.

Muster GmbH
HRB:123456
Sitz:Berlin

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Rechtsprechung, Gesetzesänderungen und relevante Entwicklungen kontinuierlich im Blick behalten.

BGH: Neues Urteil zu...Heute
Gesetzesänderung §...Gestern

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Neue E-Mail
AI Vorschlag

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Juristische Texte dort bearbeiten, prüfen und verbessern, wo Schriftsätze entstehen.

Word Dokument

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Eingehende Nachrichten einordnen und Antwortentwürfe mit juristischem Kontext vorbereiten.

E-Mail KINeu
An: [email protected]
Was sagt § 573c BGB zur Kündigungsfrist?
§ 573c BGB regelt die Fristen... [Quelle]
DSGVO Compliant
Serverstandort Frankfurt
AVV verfügbar

Datenschutz &
Datensicherheit.

AnwaltGPT arbeitet nach höchsten Datenschutzstandards. Optionale Funktionen wie gespeicherte Erinnerungen bleiben verschlüsselt, kontrollierbar und ausschließlich in Ihrem Konto sichtbar.

Kein Training mit Ihren Mandatsdaten

Ihre Eingaben und Dokumente werden nicht zum Training von KI-Modellen verwendet, sondern dienen ausschließlich der Bearbeitung Ihrer Anfragen. Die zentrale Datenverarbeitung erfolgt auf Servern in Frankfurt am Main (EU).

Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) inklusive

Wir stellen jeder Kanzlei einen AVV nach Art. 28 DSGVO zur Verfügung, konform mit den Anforderungen der BRAK und der Berufsordnung für Rechtsanwälte (§ 2 BORA).

DSGVO-konform und sicher

AnwaltGPT arbeitet nach höchsten Datenschutzstandards. Unsere Systeme entsprechen den Anforderungen der DSGVO, inklusive transparenter und kontrollierbarer Datenverarbeitung für optionale Speicherfunktionen.

Optionale Erinnerungen mit Kontrolle

Standardmäßig arbeitet AnwaltGPT sitzungsbezogen. Wenn Sie die Erinnerungsfunktion aktivieren, werden relevante Fakten verschlüsselt in Ihrem Konto gespeichert, nicht zum KI-Training genutzt und können jederzeit eingesehen oder gelöscht werden.

Anonymisierung & Pseudonymisierung

Mit einem Klick können Sie personenbezogene Daten in Texten oder Dokumenten automatisch schwärzen. Das Feature entfernt oder ersetzt Namen, Adressen und sensible Informationen.

"Als Seniorpartnerin war ich zunächst skeptisch gegenüber KI-Tools im juristischen Umfeld. Doch mit AnwaltGPT hat sich das geändert: Der Vertragsgenerator liefert uns automatisch personalisierte Entwürfe, und die Tiefenrecherche bringt uns Argumente mit Quellen in Minuten statt Stunden."

"Ich bin Rechtsreferendar und nutze AnwaltGPT als meine tägliche Assistenz: ob komplexe Fragen im Arbeitsrecht oder Verkehrsrecht, die KI liefert strukturierte, nachvollziehbare Antworten, die ich selbst weiterverwenden kann."

"Wir testeten AnwaltGPT in unserer Kanzlei über einen halben Monat: Die Tiefenrecherche hat uns mehrfach auf unerwartete Rechtsprechung hingewiesen, und der Vertragsgenerator war überraschend genau. Für uns ein wichtiger Baustein in der digitalen Transformation."

Fallstudien

Erfolg aus der Praxis

Wie AnwaltGPT den Arbeitsalltag in der Kanzlei und im Alltag transformiert

Alle Fallstudien ansehen

„Insgesamt bin ich jedoch froh, diese KI gefunden zu haben, und nutze sie gerne. Sie erleichtert meine Arbeit erheblich und ist im Vergleich zu ChatGPT für die anwaltliche Unterstützung absolut empfehlenswert."

„Ich vertraue grundsätzlich den Dokumentenauswertungen und konnte bislang keinen Fehler feststellen."

DS
Dirk Semper
Case Manager

Einsatzbereiche

Dokumentenerfassung
Fallbeschreibung und -prüfung
Juristische Einschätzung
Schriftverkehr mit Mandant:innen
Fallstudie lesen

Preise & Pakete

Wählen Sie das passende Modell für Ihre Kanzlei oder Rechtsabteilung.

Was ist eine Anfrage?

Nur was die KI tatsächlich rechnen lässt: eine Chat-Nachricht, eine Vertragsprüfung, ein generiertes Dokument. Alles andere zählt nicht.

Was ist unbegrenzt?

Alles rund um die KI-Anfrage: Dokumente hochladen, Fälle und Mandate anlegen, Akten verwalten, Antworten nachlesen, als PDF oder Word exportieren — ohne Limit.

Was ist der Auto-Modus?

Statt selbst ein KI-Modell zu wählen, lassen Sie AnwaltGPT für jede Frage automatisch das passende wählen — einfache Fragen laufen auf kleineren Modellen. Deshalb reicht Ihr Kontingent 50 % weiter.

Free

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Einmaliges Test-Kontingent, keine Kreditkarte nötig

30 Anfragen einmalig

1 Anfrage = 1 Frage an die KI · je Nutzerkonto

45 Anfragen einmalig

im Auto-Modus (50 % mehr)

Uploads, Fälle, Akten & Exporte unbegrenzt

  • Alle Premium-Funktionen testen
  • KI JURA Chatbot
  • Dynamischer KI Vertragsgenerator
  • Mit der KI über einen Vertrag sprechen
  • 1000+ Quellen
  • PDF und Word Export
  • Eigene Dokumente als Quelle
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  • Direkte Quellverweise
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Standard

€19/ Monat pro Nutzer

inkl. MwSt., monatlich kündbar · Preis gilt je Nutzerkonto

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1 Anfrage = 1 Frage an die KI · je Nutzerkonto

30 Anfragen pro Tag

im Auto-Modus (50 % mehr)

Uploads, Fälle, Akten & Exporte unbegrenzt

  • KI JURA Chatbot
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  • Mit der KI über einen Vertrag sprechen
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Empfohlen

Premium

€49/ Monat pro Nutzer

inkl. MwSt., monatlich kündbar · Preis gilt je Nutzerkonto

50 Anfragen pro Tag · 500 pro Monat

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75 Anfragen pro Tag · 750 pro Monat

im Auto-Modus (50 % mehr)

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Enterprise

Auf Anfrage

Für individuelle Kanzlei- und Rechtsabteilungs-Setups

  • Custom Hosting in Ihrer Cloud
  • Freie Auswahl der LLMs
  • Individuelle Integrationen
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Enterprise anfragen

Der Auto-Modus lässt sich jederzeit im Chat ein- und ausschalten. Die höheren Limits gelten automatisch, solange er aktiv ist — ein Wechsel des Tarifs ist dafür nicht nötig.

Bereit für die Zukunft
der juristischen Arbeit?

Starten Sie noch heute mit AnwaltGPT und erleben Sie, wie künstliche Intelligenz Ihre juristische Arbeit revolutionieren kann.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist AnwaltGPT eine Rechtsberatung?

Nein, Anwaltgpt.de ist keine Rechtsberatung. Unsere KI bietet Unterstützung bei juristischen Prozessen, ersetzt jedoch nicht die individuelle Beratung durch einen Anwalt.

Welche Daten nutzt die KI?

Unsere Jura KI greift auf aktuelle Gesetzestexte, Vorschriften und Rechtsprechungen zu, um Ihnen präzise Informationen zu liefern.

Ist meine Arbeit mit AnwaltGPT sicher?

Ja, wir garantieren höchste Sicherheitsstandards und schützen Ihre sensiblen Daten.

Wie funktioniert die AI-Erinnerungsfunktion?

Optional kann AnwaltGPT wichtige Informationen aus Ihren Gesprächen als Erinnerungen speichern, etwa zu Ihrer Kanzlei, laufenden Fällen oder Arbeitspräferenzen. Diese Erinnerungen sind verschlüsselt, nur für Sie sichtbar, jederzeit in den Einstellungen löschbar und werden genutzt, damit Sie Kontext in neuen Sitzungen nicht erneut erklären müssen.

Wie funktioniert das Mandantenportal?

Sie erstellen pro Mandant ein gebrandetes Portal und teilen einen sicheren Link. Mandanten greifen ohne Login im Browser zu, können Dokumente einsehen, Dateien hochladen und direkt mit Ihrer Kanzlei kommunizieren.

AGB prüfen: Warum die Klauselkontrolle so anspruchsvoll ist

Allgemeine Geschäftsbedingungen sind vorformulierte Vertragsbedingungen, die eine Vertragspartei der anderen bei Abschluss eines Vertrags stellt (§ 305 Abs. 1 BGB). Weil die andere Seite auf ihren Inhalt meist keinen Einfluss hat, unterwirft das Gesetz AGB einer besonderen Kontrolle. Unwirksame Klauseln können dazu führen, dass an ihre Stelle die gesetzlichen Vorschriften treten (§ 306 BGB) – mit oft erheblichen wirtschaftlichen Folgen für den Verwender. Wer AGB prüft, muss deshalb Einbeziehung, überraschende Klauseln, Klauselverbote und das Transparenzgebot im Blick behalten und die umfangreiche Rechtsprechung dazu kennen.

Die Prüfungsschritte im Überblick

  • Vorliegen von AGB (§ 305 Abs. 1 BGB): Vorformuliert, für eine Vielzahl von Verträgen, gestellt – oder individuell ausgehandelt?
  • Einbeziehung (§ 305 Abs. 2 BGB): Wurde auf die AGB hingewiesen und bestand eine zumutbare Möglichkeit der Kenntnisnahme?
  • Überraschende Klauseln (§ 305c BGB): Ist eine Klausel so ungewöhnlich, dass der Vertragspartner nicht mit ihr rechnen musste?
  • Klauselverbote (§§ 308, 309 BGB): Greift ein Verbot mit oder ohne Wertungsmöglichkeit?
  • Generalklausel (§ 307 BGB): Liegt eine unangemessene Benachteiligung vor, etwa durch Intransparenz?

B2C oder B2B: Der Unterschied zählt

Die Klauselverbote der §§ 308 und 309 BGB gelten gegenüber Unternehmern nach § 310 Abs. 1 BGB nicht unmittelbar. Der Maßstab bleibt dort die Generalklausel des § 307 BGB, wobei die Wertungen der Klauselverbote nach der Rechtsprechung häufig mittelbar herangezogen werden.

Bei Verbraucherverträgen kommen weitere Besonderheiten hinzu, etwa nach § 310 Abs. 3 BGB. Eine AGB-Prüfung muss deshalb immer mit der Frage beginnen, wer die Vertragsparteien sind.

AGB prüfen mit AnwaltGPT: So funktioniert es

AnwaltGPT ersetzt nicht Ihre juristische Bewertung, beschleunigt aber die Durchsicht und die Recherche. Ein typischer Ablauf:

1. AGB hochladen und optional pseudonymisieren

Laden Sie die AGB als Dokument hoch. Personenbezogene Daten lassen sich vorab mit einem Klick automatisch schwärzen.

2. Mit der KI über das Dokument sprechen

Bitten Sie AnwaltGPT, die Klauseln entlang der §§ 305 ff. BGB durchzugehen, oder stellen Sie gezielte Fragen – etwa zu Haftungsbeschränkungen, Preisanpassungsklauseln, Laufzeiten oder Gerichtsstandsvereinbarungen. Die Antworten enthalten Verweise auf Normen und Rechtsprechung zur eigenen Überprüfung.

3. Vertiefen mit Deep Research

Für strittige Klauseln erstellt Deep Research (ab dem Premium-Tarif) einen strukturierten Bericht mit Quellenangaben aus Gesetzen, Urteilen und weiteren Quellen.

4. Alternativen formulieren und exportieren

Lassen Sie sich Formulierungsvorschläge für problematische Klauseln entwerfen, bearbeiten Sie diese weiter – auch direkt in Microsoft Word über das Word Add-in – und exportieren Sie Ergebnisse als PDF oder Word.

Typische Klauseln, die bei der AGB-Prüfung Aufmerksamkeit verdienen

Haftungsbeschränkungen

Ausschlüsse und Begrenzungen der Haftung sind an § 309 Nr. 7 BGB und im B2B-Verkehr an § 307 BGB zu messen – insbesondere bei Verletzung von Leben, Körper, Gesundheit und bei grobem Verschulden.

Laufzeit & Kündigung

Für Dauerschuldverhältnisse mit Verbrauchern enthält § 309 Nr. 9 BGB Vorgaben zu Erstlaufzeit, stillschweigender Verlängerung und Kündigungsfristen.

Preisanpassung & Transparenz

Preisanpassungsklauseln müssen klar und verständlich sein. Unklare Formulierungen können am Transparenzgebot des § 307 Abs. 1 S. 2 BGB scheitern.

Vertragsstrafen

Gegenüber Verbrauchern sind bestimmte Vertragsstrafenversprechen nach § 309 Nr. 6 BGB unwirksam; im Übrigen kommt es auf die Angemessenheit an.

Gewährleistung

Einschränkungen von Mängelrechten sind vor allem an § 309 Nr. 8 BGB sowie beim Verbrauchsgüterkauf an § 476 BGB zu messen.

Einbeziehung im Online-Handel

Bei Online-Verträgen stellt sich regelmäßig die Frage, ob die AGB wirksam einbezogen wurden und für den Kunden abrufbar und speicherbar sind.

Wichtiger Hinweis

AnwaltGPT ist ein KI-Werkzeug zur Unterstützung juristischer Arbeit und keine Rechtsberatung. KI-generierte Analysen können unvollständig oder fehlerhaft sein und müssen fachlich geprüft werden. Wer als Unternehmen oder Privatperson eine verbindliche Einschätzung seiner AGB benötigt, sollte eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt beauftragen. Für die allgemeine Vertragsanalyse lesen Sie auch unsere Seite zur KI-Vertragsprüfung; eine Begriffserklärung finden Sie im Glossar: AGB.

AGB prüfen: Häufige Fragen

Kann eine KI AGB rechtssicher prüfen?

Eine KI kann die Durchsicht strukturieren, auf potenziell problematische Klauseln hinweisen und relevante Normen und Rechtsprechung aufzeigen. Eine rechtssichere Bewertung ersetzt sie nicht – die abschließende Prüfung bleibt Aufgabe einer Juristin oder eines Juristen.

Welche Folgen hat eine unwirksame AGB-Klausel?

Nach § 306 BGB bleibt der Vertrag im Übrigen grundsätzlich wirksam; an die Stelle der unwirksamen Klausel treten die gesetzlichen Vorschriften. Eine geltungserhaltende Reduktion auf das gerade noch zulässige Maß nimmt die Rechtsprechung in der Regel nicht vor.

Kann ich mit AnwaltGPT auch AGB entwerfen?

Ja, Sie können Klauseln und Entwürfe mit dem KI-Chat oder dem Vertragsgenerator erstellen und anschließend weiterbearbeiten. Auch hier gilt: Entwürfe sind ein Ausgangspunkt und müssen vor der Verwendung juristisch geprüft werden.

Sind meine hochgeladenen Dokumente geschützt?

AnwaltGPT wird im EWR gehostet, Daten werden verschlüsselt übertragen und gespeichert, und Eingaben fließen standardmäßig nicht in das KI-Training ein. Details finden Sie auf der Seite Sicherheit.

Was kostet die AGB-Prüfung mit AnwaltGPT?

Mit dem kostenlosen Test-Kontingent von 30 Anfragen können Sie AnwaltGPT ohne Kreditkarte ausprobieren. Bezahlte Tarife beginnen bei €19 pro Monat; Deep Research ist ab dem Premium-Tarif (€49 pro Monat) enthalten. Alle Details auf der Preisseite.

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Laden Sie Ihre ersten AGB hoch und gehen Sie die Klauseln gemeinsam mit AnwaltGPT durch. Der Einstieg ist kostenlos – mit 30 Anfragen, ohne Kreditkarte und ohne Vertragsbindung.