Umfassende Rechtsquellen
Unsere Datenbank basiert auf offiziellen und aktuellen Quellen.
So funktioniert AnwaltGPT
Nicht nur Analyse. Ein Arbeitsraum für juristische Aufgaben.
AnwaltGPT bündelt Recherche, Fallkontext, Dokumentenarbeit, Kanzleiwissen und Integrationen in einer Plattform. Die KI arbeitet nicht isoliert auf einer Datei, sondern mit dem Kontext, den Ihre Kanzlei für saubere juristische Arbeit braucht.
Rechtsfragen fundiert bearbeiten
Deep Research, juristischer KI-Chat und Quellenbezug helfen dabei, Rechtsfragen zu strukturieren, Argumente zu prüfen und Ergebnisse nachvollziehbar weiterzuverwenden.
Mandate, Akten und Wissen verbinden
Fälle, Wissensdatenbanken, Vorlagen und Kanzleidokumente werden zu einem Arbeitskontext, auf den spezialisierte KI-Assistenten zugreifen können.
Entwürfe erstellen und prüfen
Vertragsgenerator, Gap-Analyse und Word Add-in unterstützen bei Entwürfen, Risikoprüfungen, Klauseln, Schreiben und Schriftsatzarbeit.
Wiederkehrende Abläufe standardisieren
Mit dem Workflow Builder lassen sich mehrstufige Aufgaben, Checklisten und interne Qualitätsstandards als wiederholbare Kanzleiprozesse abbilden.
Importieren
Akten, E-Mails, Vorlagen und Daten
Verstehen
Quellen, Risiken und Fallkontext
Bearbeiten
Recherche, Entwurf und Prüfung
Weitergeben
Word, Outlook, Portal oder Workflow
Produktüberblick
Die wichtigsten KI-Werkzeuge für den Kanzleialltag
Der Überblick zeigt die wichtigsten Module visuell, bleibt aber als Hub strukturiert: Für Details, Funktionen und SEO-Tiefe führen die Karten auf eigene Produktseiten.
Juristischer KI-Chat
Rechtsfragen strukturiert klären, Dokumente einordnen und Antworten mit Quellenbezug weiterverwenden.
Deep Research
Mehrstufige Rechtsrecherche mit Bericht, Fundstellen und nachvollziehbarer Argumentationslinie.
Vertragsgenerator
Verträge, Schreiben und Vorlagen schneller entwerfen und an den konkreten Fall anpassen.
Wissensdatenbanken
Kanzleidokumente, Vorlagen und interne Leitfäden zentral speichern und per KI abrufen.
Mandantenportal
Dokumente, Nachrichten und Workflows sicher mit Mandanten teilen, ohne Login-Hürde.
Workflow Builder
Wiederkehrende juristische Aufgaben als mehrstufige KI-Workflows standardisieren.
KI-Assistenten
Spezialisierte Assistenten für Rechtsgebiete, Teams und wiederkehrende Kanzleiabläufe konfigurieren.
Fälle
Mandate, Dokumente und KI-Kontext in digitalen Fallbereichen zusammenführen.
Gap-Analyse
Verträge und Dokumente automatisch auf Lücken, Risiken und Abweichungen prüfen.
Vorlagen
Kanzlei-Templates zentral nutzen und schneller in passende Entwürfe überführen.
Transkription
Audio- und Videoinhalte für Termine, Besprechungen und Diktate automatisch verschriftlichen.
Handelsregister
Unternehmensdaten recherchieren und relevante Registerinformationen in die Arbeit einbinden.
Legal Watchlist
Rechtsprechung, Gesetzesänderungen und relevante Entwicklungen kontinuierlich im Blick behalten.
Outlook Add-in
E-Mails direkt im Postfach analysieren, beantworten und in juristische Workflows übernehmen.
Word Add-in
Juristische Texte dort bearbeiten, prüfen und verbessern, wo Schriftsätze entstehen.
iOS App
Juristische KI-Unterstützung unterwegs für Recherche, Dokumente und schnelle Rückfragen nutzen.
E-Mail KI
Eingehende Nachrichten einordnen und Antwortentwürfe mit juristischem Kontext vorbereiten.
Datenschutz &
Datensicherheit.
AnwaltGPT arbeitet nach höchsten Datenschutzstandards. Optionale Funktionen wie gespeicherte Erinnerungen bleiben verschlüsselt, kontrollierbar und ausschließlich in Ihrem Konto sichtbar.
Kein Training mit Ihren Mandatsdaten
Ihre Eingaben und Dokumente werden nicht zum Training von KI-Modellen verwendet, sondern dienen ausschließlich der Bearbeitung Ihrer Anfragen. Die zentrale Datenverarbeitung erfolgt auf Servern in Frankfurt am Main (EU).
Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) inklusive
Wir stellen jeder Kanzlei einen AVV nach Art. 28 DSGVO zur Verfügung, konform mit den Anforderungen der BRAK und der Berufsordnung für Rechtsanwälte (§ 2 BORA).
DSGVO-konform und sicher
AnwaltGPT arbeitet nach höchsten Datenschutzstandards. Unsere Systeme entsprechen den Anforderungen der DSGVO, inklusive transparenter und kontrollierbarer Datenverarbeitung für optionale Speicherfunktionen.
Optionale Erinnerungen mit Kontrolle
Standardmäßig arbeitet AnwaltGPT sitzungsbezogen. Wenn Sie die Erinnerungsfunktion aktivieren, werden relevante Fakten verschlüsselt in Ihrem Konto gespeichert, nicht zum KI-Training genutzt und können jederzeit eingesehen oder gelöscht werden.
Anonymisierung & Pseudonymisierung
Mit einem Klick können Sie personenbezogene Daten in Texten oder Dokumenten automatisch schwärzen. Das Feature entfernt oder ersetzt Namen, Adressen und sensible Informationen.
Kundenstimmen &
Erfahrungsberichte.
Fallstudie: Dirk Semper steigert Qualität & Effizienz mit AnwaltGPT"Als Seniorpartnerin war ich zunächst skeptisch gegenüber KI-Tools im juristischen Umfeld. Doch mit AnwaltGPT hat sich das geändert: Der Vertragsgenerator liefert uns automatisch personalisierte Entwürfe, und die Tiefenrecherche bringt uns Argumente mit Quellen in Minuten statt Stunden."
"Ich bin Rechtsreferendar und nutze AnwaltGPT als meine tägliche Assistenz: ob komplexe Fragen im Arbeitsrecht oder Verkehrsrecht, die KI liefert strukturierte, nachvollziehbare Antworten, die ich selbst weiterverwenden kann."
"Wir testeten AnwaltGPT in unserer Kanzlei über einen halben Monat: Die Tiefenrecherche hat uns mehrfach auf unerwartete Rechtsprechung hingewiesen, und der Vertragsgenerator war überraschend genau. Für uns ein wichtiger Baustein in der digitalen Transformation."
Erfolg aus der Praxis
Wie AnwaltGPT den Arbeitsalltag in der Kanzlei und im Alltag transformiert
„Insgesamt bin ich jedoch froh, diese KI gefunden zu haben, und nutze sie gerne. Sie erleichtert meine Arbeit erheblich und ist im Vergleich zu ChatGPT für die anwaltliche Unterstützung absolut empfehlenswert."
„Ich vertraue grundsätzlich den Dokumentenauswertungen und konnte bislang keinen Fehler feststellen."
Einsatzbereiche
„Das, was rauskommt […] bringt mich nach vorne und ich habe das Gefühl, ich habe eine relevante strukturelle Zeitersparnis."
„Für mich klingt das, was die KI letzten Endes auswirft, immer genial."
„Das ist einfach ein Tool, das dem [...] Otto Normalverbraucher hilft oder helfen kann, rechtliche Themen besser einzuordnen [...] also juristisches Empowerment vielleicht."
„Im Unterschied zu ChatGPT sind die Verweise auf die Literatur und auf die Rechtsprechung eigentlich fast immer richtig. In irgendwie neunundneunzig Prozent der Fälle hat es bei AnwaltGPT gestimmt."
„Grundsätzlich sehe ich in der Lösung [...], die KI bietet, [...] eine unfassbar große Arbeitserleichterung bei der Formulierung von Schriftsätzen [und] bei der strukturierten Subsumtion der jeweiligen Fragestellungen."
„Ich kann als Unternehmensberater heute eine Stunde abrechnen, und die KI nimmt mir im Prinzip eine Dreiviertelstunde Arbeit ab."
Preise & Pakete
Wählen Sie das passende Modell für Ihre Kanzlei oder Rechtsabteilung.
Nur was die KI tatsächlich rechnen lässt: eine Chat-Nachricht, eine Vertragsprüfung, ein generiertes Dokument. Alles andere zählt nicht.
Alles rund um die KI-Anfrage: Dokumente hochladen, Fälle und Mandate anlegen, Akten verwalten, Antworten nachlesen, als PDF oder Word exportieren — ohne Limit.
Statt selbst ein KI-Modell zu wählen, lassen Sie AnwaltGPT für jede Frage automatisch das passende wählen — einfache Fragen laufen auf kleineren Modellen. Deshalb reicht Ihr Kontingent 50 % weiter.
Free
Einmaliges Test-Kontingent, keine Kreditkarte nötig
30 Anfragen einmalig
1 Anfrage = 1 Frage an die KI · je Nutzerkonto
45 Anfragen einmalig
im Auto-Modus (50 % mehr)
Uploads, Fälle, Akten & Exporte unbegrenzt
- Alle Premium-Funktionen testen
- KI JURA Chatbot
- Dynamischer KI Vertragsgenerator
- Mit der KI über einen Vertrag sprechen
- 1000+ Quellen
- PDF und Word Export
- Eigene Dokumente als Quelle
- Pseudonymisierung
- Direkte Quellverweise
Standard
inkl. MwSt., monatlich kündbar · Preis gilt je Nutzerkonto
20 Anfragen pro Tag
1 Anfrage = 1 Frage an die KI · je Nutzerkonto
30 Anfragen pro Tag
im Auto-Modus (50 % mehr)
Uploads, Fälle, Akten & Exporte unbegrenzt
- KI JURA Chatbot
- Dynamischer KI Vertragsgenerator
- Mit der KI über einen Vertrag sprechen
- API Zugriff
- 1000+ Quellen
- PDF und Word Export
- Pseudonymisierung
- Direkte Quellverweise
Premium
inkl. MwSt., monatlich kündbar · Preis gilt je Nutzerkonto
50 Anfragen pro Tag · 500 pro Monat
1 Anfrage = 1 Frage an die KI · je Nutzerkonto
75 Anfragen pro Tag · 750 pro Monat
im Auto-Modus (50 % mehr)
Uploads, Fälle, Akten & Exporte unbegrenzt
- KI JURA Chatbot
- Dynamischer KI Vertragsgenerator
- Mit der KI über einen Vertrag sprechen
- Dokumentenmanagement
- Mandantenportal
- Handelsregister Anbindung
- Deep Research
- API Zugriff
- 1000+ Quellen
- PDF und Word Export
- Eigene Dokumente als Quelle
Premium Plus
inkl. MwSt., monatlich kündbar · Preis gilt je Nutzerkonto
100 Anfragen pro Tag · 1.000 pro Monat
1 Anfrage = 1 Frage an die KI · je Nutzerkonto
150 Anfragen pro Tag · 1.500 pro Monat
im Auto-Modus (50 % mehr)
Uploads, Fälle, Akten & Exporte unbegrenzt
- E-Mail-Postfach: Outlook live lesen und KI-Antwortentwürfe erstellen
- KI JURA Chatbot
- Dynamischer KI Vertragsgenerator
- Mit der KI über einen Vertrag sprechen
- Dokumentenmanagement
- Mandantenportal
- Handelsregister Anbindung
- Deep Research
- API Zugriff
- 1000+ Quellen
- PDF und Word Export
- Eigene Dokumente als Quelle
Enterprise
Für individuelle Kanzlei- und Rechtsabteilungs-Setups
- Custom Hosting in Ihrer Cloud
- Freie Auswahl der LLMs
- Individuelle Integrationen
- Team-Onboarding
- Schulungen für Kanzlei und Rechtsabteilung
Der Auto-Modus lässt sich jederzeit im Chat ein- und ausschalten. Die höheren Limits gelten automatisch, solange er aktiv ist — ein Wechsel des Tarifs ist dafür nicht nötig.
Bereit für die Zukunft
der juristischen Arbeit?
Starten Sie noch heute mit AnwaltGPT und erleben Sie, wie künstliche Intelligenz Ihre juristische Arbeit revolutionieren kann.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Ist AnwaltGPT eine Rechtsberatung?
Nein, Anwaltgpt.de ist keine Rechtsberatung. Unsere KI bietet Unterstützung bei juristischen Prozessen, ersetzt jedoch nicht die individuelle Beratung durch einen Anwalt.
Welche Daten nutzt die KI?
Unsere Jura KI greift auf aktuelle Gesetzestexte, Vorschriften und Rechtsprechungen zu, um Ihnen präzise Informationen zu liefern.
Ist meine Arbeit mit AnwaltGPT sicher?
Ja, wir garantieren höchste Sicherheitsstandards und schützen Ihre sensiblen Daten.
Wie funktioniert die AI-Erinnerungsfunktion?
Optional kann AnwaltGPT wichtige Informationen aus Ihren Gesprächen als Erinnerungen speichern, etwa zu Ihrer Kanzlei, laufenden Fällen oder Arbeitspräferenzen. Diese Erinnerungen sind verschlüsselt, nur für Sie sichtbar, jederzeit in den Einstellungen löschbar und werden genutzt, damit Sie Kontext in neuen Sitzungen nicht erneut erklären müssen.
Wie funktioniert das Mandantenportal?
Sie erstellen pro Mandant ein gebrandetes Portal und teilen einen sicheren Link. Mandanten greifen ohne Login im Browser zu, können Dokumente einsehen, Dateien hochladen und direkt mit Ihrer Kanzlei kommunizieren.
Was ist ein Versäumnisurteil?
Ein Versäumnisurteil ist ein Urteil, das gegen eine säumige Partei ergeht – also gegen eine Partei, die im Termin zur mündlichen Verhandlung nicht erscheint oder nicht verhandelt (§§ 330, 331, 333 ZPO). Das Gericht entscheidet dann nicht nach einer streitigen Verhandlung, sondern aufgrund der Säumnis. Gegen ein Versäumnisurteil kann die säumige Partei Einspruch einlegen (§ 338 ZPO); der Prozess wird dann in die Lage vor der Säumnis zurückversetzt.
Voraussetzungen des Versäumnisurteils
Säumnis des Klägers (§ 330 ZPO)
Erscheint der Kläger im Termin nicht, ist auf Antrag des Beklagten ein Versäumnisurteil zu erlassen, durch das die Klage abgewiesen wird – ohne Prüfung, ob sie begründet gewesen wäre.
Säumnis des Beklagten (§ 331 ZPO)
Erscheint der Beklagte nicht, gilt das tatsächliche mündliche Vorbringen des Klägers als zugestanden. Rechtfertigt dieses Vorbringen den Klageantrag – ist die Klage also schlüssig –, ergeht auf Antrag ein Versäumnisurteil. Andernfalls wird die Klage abgewiesen (sog. unechtes Versäumnisurteil, das ein streitiges Urteil ist).
Im schriftlichen Vorverfahren (§ 331 Abs. 3 ZPO)
Zeigt der Beklagte nicht innerhalb der Notfrist von zwei Wochen nach Zustellung der Klage an, dass er sich verteidigen will (§ 276 Abs. 1 Satz 1 ZPO), kann das Gericht auf Antrag des Klägers ohne mündliche Verhandlung ein Versäumnisurteil erlassen. Der Antrag wird deshalb häufig schon in der Klageschrift gestellt.
Kein Versäumnisurteil (§ 335 ZPO)
Der Antrag ist unter anderem zurückzuweisen, wenn die säumige Partei nicht ordnungsgemäß, insbesondere nicht rechtzeitig, geladen war oder wenn ihr ein tatsächliches mündliches Vorbringen oder ein Antrag nicht rechtzeitig mitgeteilt wurde. Bei fehlendem Verschulden kann das Gericht die Verhandlung zudem vertagen (§ 337 ZPO).
Säumig ist im Anwaltsprozess – vor dem Landgericht und den höheren Gerichten – auch eine Partei, die persönlich erscheint, aber nicht durch einen Rechtsanwalt vertreten ist (§ 78 ZPO). Ein Vollstreckungsbescheid aus dem Mahnverfahren steht einem für vorläufig vollstreckbar erklärten Versäumnisurteil gleich (§ 700 Abs. 1 ZPO).
Einspruch gegen ein Versäumnisurteil
Einspruchsfrist (§ 339 ZPO)
Der Einspruch ist binnen einer Notfrist von zwei Wochen einzulegen; die Frist beginnt mit der Zustellung des Versäumnisurteils. Als Notfrist kann sie weder verlängert noch verkürzt werden. Bei unverschuldeter Versäumung kommt nur die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand in Betracht (§ 233 ZPO). Vor dem Arbeitsgericht beträgt die Einspruchsfrist eine Woche (§ 59 ArbGG).
Einspruchsschrift (§ 340 ZPO)
- Einlegung durch Schriftsatz beim Gericht, das das Urteil erlassen hat
- Bezeichnung des Urteils, gegen das Einspruch eingelegt wird
- die Erklärung, dass Einspruch eingelegt wird
- die Angriffs- und Verteidigungsmittel, soweit es nach der Prozesslage einer sorgfältigen Prozessführung entspricht (§ 340 Abs. 3 ZPO)
Was nach dem Einspruch passiert
Das Gericht prüft zunächst, ob der Einspruch statthaft und form- und fristgerecht eingelegt ist; andernfalls wird er als unzulässig verworfen (§ 341 ZPO). Ist er zulässig, wird der Prozess in die Lage vor der Säumnis zurückversetzt (§ 342 ZPO). Am Ende wird das Versäumnisurteil aufrechterhalten oder aufgehoben (§ 343 ZPO). Die durch die Säumnis veranlassten Kosten trägt grundsätzlich die säumige Partei, auch wenn sie in der Sache gewinnt (§ 344 ZPO).
Einspruch gegen Versäumnisurteil: Muster-Gliederung
Die folgende Gliederung zeigt den typischen Aufbau eines Einspruchs. Sie ist ein Strukturbeispiel, keine auf Ihren Fall zugeschnittene Vorlage.
An das Amtsgericht / Landgericht [Ort]
Az.: [Aktenzeichen]
In dem Rechtsstreit [Kläger] ./. [Beklagter]
legen wir namens und in Vollmacht des Beklagten gegen das Versäumnisurteil des [Gericht] vom [Datum], zugestellt am [Datum],
Einspruch
ein und beantragen,
1. das Versäumnisurteil vom [Datum] aufzuheben und die Klage abzuweisen,
2. [ggf.] die Zwangsvollstreckung aus dem Versäumnisurteil einstweilen einzustellen (§§ 719 Abs. 1, 707 ZPO).
Begründung
I. Zulässigkeit – [Statthaftigkeit, Frist: Zustellung am …]
II. Sachverhalt aus Sicht des Beklagten – [Bestreiten, Einwendungen; Beweis: Anlage B1 …]
III. Rechtliche Würdigung – [fehlende Schlüssigkeit, Einreden]
IV. [ggf.] Begründung des Einstellungsantrags
[Ort, Datum, Unterschrift / qualifizierte elektronische Signatur]
Zweites Versäumnisurteil
Ist die Partei, die Einspruch eingelegt hat, auch im Einspruchstermin säumig, wird der Einspruch durch ein zweites Versäumnisurteil verworfen (§ 345 ZPO). Ein weiterer Einspruch ist dann nicht mehr möglich.
Die Berufung gegen ein zweites Versäumnisurteil ist nur eingeschränkt zulässig: Sie kann lediglich darauf gestützt werden, dass ein Fall der schuldhaften Versäumung nicht vorgelegen habe (§ 514 Abs. 2 ZPO).
Typische Fehler
- Frist falsch berechnet: Maßgeblich ist die Zustellung, nicht der Erlass des Urteils.
- Vollstreckung übersehen: Versäumnisurteile sind ohne Sicherheitsleistung vorläufig vollstreckbar (§ 708 Nr. 2 ZPO).
- Vortrag zurückgehalten: Verspätet vorgebrachte Angriffs- und Verteidigungsmittel können nach § 296 ZPO zurückgewiesen werden.
- Einspruchstermin versäumt: Erneute Säumnis führt zum zweiten Versäumnisurteil.
- Falsches Rechtsmittel: Gegen ein erstes Versäumnisurteil ist der Einspruch statthaft, nicht die Berufung.
Einspruch und Versäumnisurteil mit AnwaltGPT bearbeiten
AnwaltGPT ist ein KI-Assistent für das deutsche Recht. Rund um das Versäumnisurteil unterstützt er Fristenkontrolle, Recherche und Entwurf – die anwaltliche Prüfung und Verantwortung ersetzt er nicht:
1. Einspruchsfrist sichern
Der Fristenrechner in der Kanzlei-Organisation berechnet Notfristen wie den Einspruch nach §§ 187–193 BGB, berücksichtigt die Feiertage Ihres Bundeslands und schlägt eine Vorfrist vor. Frist und Vorfrist speichern Sie mit einem Klick in der Akte; das Fristen-Cockpit zeigt alle offenen Fristen kanzleiweit. Ohne Konto geht es mit dem kostenlosen Fristenrechner, der den Einspruch gegen ein Versäumnisurteil als Voreinstellung enthält.
2. Klage und Urteil auswerten
Laden Sie Klageschrift, Versäumnisurteil und Unterlagen des Mandanten in einen Fall und lassen Sie den Vortrag des Klägers strukturiert aufbereiten – etwa im Hinblick auf Schlüssigkeitslücken und bestreitbare Tatsachen. Der Fallkontext wird bei weiteren Chat-Anfragen berücksichtigt.
3. Rechtsfragen recherchieren
Der KI-Chat antwortet mit Verweisen auf Normen und Urteile, etwa zur ordnungsgemäßen Ladung oder zur Wiedereinsetzung. Für ausführliche Berichte gibt es Deep Research (ab Premium). Prüfen Sie jede Fundstelle vor der Verwendung.
4. Einspruchsschrift entwerfen
Lassen Sie einen ersten Entwurf mit Einspruch, Anträgen und Begründung erstellen und bearbeiten Sie ihn im Dokumenten-Editor oder mit dem Word Add-in weiter. Das Ergebnis exportieren Sie als Word- oder PDF-Datei.
5. Mandantendaten schützen
Ist die Pseudonymisierung aktiv, werden erkannte personenbezogene Angaben durch Platzhalter ersetzt, bevor die Anfrage an das KI-Modell geht. AnwaltGPT wird im EWR gehostet; ein AVV nach Art. 28 DSGVO ist verfügbar.
Wichtiger Hinweis
Diese Seite bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Wer ein Versäumnisurteil erhalten hat, sollte wegen der kurzen Notfrist umgehend handeln. KI-generierte Entwürfe können unvollständig oder fehlerhaft sein und müssen vor der Einreichung fachlich geprüft werden. Zur Verteidigung gegen eine Klage lesen Sie auch unseren Leitfaden zur Klageerwiderung.
Versäumnisurteil: Häufige Fragen
Wie lange kann ich Einspruch gegen ein Versäumnisurteil einlegen?
Im Zivilprozess binnen zwei Wochen ab Zustellung des Versäumnisurteils (§ 339 Abs. 1 ZPO). Es handelt sich um eine Notfrist, die nicht verlängert werden kann. Vor dem Arbeitsgericht gilt eine Frist von einer Woche (§ 59 ArbGG).
Muss der Einspruch begründet werden?
Zwingend sind die Bezeichnung des Urteils und die Erklärung, dass Einspruch eingelegt wird (§ 340 Abs. 2 ZPO). In der Einspruchsschrift sind aber auch die Angriffs- und Verteidigungsmittel vorzubringen, soweit das einer sorgfältigen Prozessführung entspricht (§ 340 Abs. 3 ZPO); späteres Vorbringen kann als verspätet zurückgewiesen werden.
Kann aus einem Versäumnisurteil vollstreckt werden?
Ja. Versäumnisurteile sind ohne Sicherheitsleistung vorläufig vollstreckbar (§ 708 Nr. 2 ZPO). Mit dem Einspruch kann beantragt werden, die Zwangsvollstreckung einstweilen einzustellen (§§ 719 Abs. 1, 707 ZPO).
Was ist ein zweites Versäumnisurteil?
Ist die einspruchsführende Partei auch im Einspruchstermin säumig, wird ihr Einspruch durch ein zweites Versäumnisurteil verworfen (§ 345 ZPO). Dagegen ist kein Einspruch mehr möglich, sondern nur eine eingeschränkte Berufung (§ 514 Abs. 2 ZPO).
Was kostet AnwaltGPT?
Mit dem kostenlosen Test-Kontingent von 30 Anfragen können Sie AnwaltGPT ohne Kreditkarte ausprobieren. Bezahlte Tarife beginnen bei €19 pro Monat. Alle Details auf der Preisseite.
Den nächsten Einspruch mit KI-Unterstützung vorbereiten
Sichern Sie die Einspruchsfrist in der Akte, laden Sie Klage und Urteil hoch und lassen Sie den Vortrag strukturiert aufbereiten. Der Einstieg ist kostenlos – mit 30 Anfragen, ohne Kreditkarte und ohne Vertragsbindung.