Umfassende Rechtsquellen
Unsere Datenbank basiert auf offiziellen und aktuellen Quellen.
So funktioniert AnwaltGPT
Nicht nur Analyse. Ein Arbeitsraum für juristische Aufgaben.
AnwaltGPT bündelt Recherche, Fallkontext, Dokumentenarbeit, Kanzleiwissen und Integrationen in einer Plattform. Die KI arbeitet nicht isoliert auf einer Datei, sondern mit dem Kontext, den Ihre Kanzlei für saubere juristische Arbeit braucht.
Rechtsfragen fundiert bearbeiten
Deep Research, juristischer KI-Chat und Quellenbezug helfen dabei, Rechtsfragen zu strukturieren, Argumente zu prüfen und Ergebnisse nachvollziehbar weiterzuverwenden.
Mandate, Akten und Wissen verbinden
Fälle, Wissensdatenbanken, Vorlagen und Kanzleidokumente werden zu einem Arbeitskontext, auf den spezialisierte KI-Assistenten zugreifen können.
Entwürfe erstellen und prüfen
Vertragsgenerator, Gap-Analyse und Word Add-in unterstützen bei Entwürfen, Risikoprüfungen, Klauseln, Schreiben und Schriftsatzarbeit.
Wiederkehrende Abläufe standardisieren
Mit dem Workflow Builder lassen sich mehrstufige Aufgaben, Checklisten und interne Qualitätsstandards als wiederholbare Kanzleiprozesse abbilden.
Importieren
Akten, E-Mails, Vorlagen und Daten
Verstehen
Quellen, Risiken und Fallkontext
Bearbeiten
Recherche, Entwurf und Prüfung
Weitergeben
Word, Outlook, Portal oder Workflow
Produktüberblick
Die wichtigsten KI-Werkzeuge für den Kanzleialltag
Der Überblick zeigt die wichtigsten Module visuell, bleibt aber als Hub strukturiert: Für Details, Funktionen und SEO-Tiefe führen die Karten auf eigene Produktseiten.
Juristischer KI-Chat
Rechtsfragen strukturiert klären, Dokumente einordnen und Antworten mit Quellenbezug weiterverwenden.
Deep Research
Mehrstufige Rechtsrecherche mit Bericht, Fundstellen und nachvollziehbarer Argumentationslinie.
Vertragsgenerator
Verträge, Schreiben und Vorlagen schneller entwerfen und an den konkreten Fall anpassen.
Wissensdatenbanken
Kanzleidokumente, Vorlagen und interne Leitfäden zentral speichern und per KI abrufen.
Mandantenportal
Dokumente, Nachrichten und Workflows sicher mit Mandanten teilen, ohne Login-Hürde.
Workflow Builder
Wiederkehrende juristische Aufgaben als mehrstufige KI-Workflows standardisieren.
KI-Assistenten
Spezialisierte Assistenten für Rechtsgebiete, Teams und wiederkehrende Kanzleiabläufe konfigurieren.
Fälle
Mandate, Dokumente und KI-Kontext in digitalen Fallbereichen zusammenführen.
Gap-Analyse
Verträge und Dokumente automatisch auf Lücken, Risiken und Abweichungen prüfen.
Vorlagen
Kanzlei-Templates zentral nutzen und schneller in passende Entwürfe überführen.
Transkription
Audio- und Videoinhalte für Termine, Besprechungen und Diktate automatisch verschriftlichen.
Handelsregister
Unternehmensdaten recherchieren und relevante Registerinformationen in die Arbeit einbinden.
Legal Watchlist
Rechtsprechung, Gesetzesänderungen und relevante Entwicklungen kontinuierlich im Blick behalten.
Outlook Add-in
E-Mails direkt im Postfach analysieren, beantworten und in juristische Workflows übernehmen.
Word Add-in
Juristische Texte dort bearbeiten, prüfen und verbessern, wo Schriftsätze entstehen.
iOS App
Juristische KI-Unterstützung unterwegs für Recherche, Dokumente und schnelle Rückfragen nutzen.
E-Mail KI
Eingehende Nachrichten einordnen und Antwortentwürfe mit juristischem Kontext vorbereiten.
Datenschutz &
Datensicherheit.
AnwaltGPT arbeitet nach höchsten Datenschutzstandards. Optionale Funktionen wie gespeicherte Erinnerungen bleiben verschlüsselt, kontrollierbar und ausschließlich in Ihrem Konto sichtbar.
Kein Training mit Ihren Mandatsdaten
Ihre Eingaben und Dokumente werden nicht zum Training von KI-Modellen verwendet, sondern dienen ausschließlich der Bearbeitung Ihrer Anfragen. Die zentrale Datenverarbeitung erfolgt auf Servern in Frankfurt am Main (EU).
Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) inklusive
Wir stellen jeder Kanzlei einen AVV nach Art. 28 DSGVO zur Verfügung, konform mit den Anforderungen der BRAK und der Berufsordnung für Rechtsanwälte (§ 2 BORA).
DSGVO-konform und sicher
AnwaltGPT arbeitet nach höchsten Datenschutzstandards. Unsere Systeme entsprechen den Anforderungen der DSGVO, inklusive transparenter und kontrollierbarer Datenverarbeitung für optionale Speicherfunktionen.
Optionale Erinnerungen mit Kontrolle
Standardmäßig arbeitet AnwaltGPT sitzungsbezogen. Wenn Sie die Erinnerungsfunktion aktivieren, werden relevante Fakten verschlüsselt in Ihrem Konto gespeichert, nicht zum KI-Training genutzt und können jederzeit eingesehen oder gelöscht werden.
Anonymisierung & Pseudonymisierung
Mit einem Klick können Sie personenbezogene Daten in Texten oder Dokumenten automatisch schwärzen. Das Feature entfernt oder ersetzt Namen, Adressen und sensible Informationen.
Kundenstimmen &
Erfahrungsberichte.
Fallstudie: Dirk Semper steigert Qualität & Effizienz mit AnwaltGPT"Als Seniorpartnerin war ich zunächst skeptisch gegenüber KI-Tools im juristischen Umfeld. Doch mit AnwaltGPT hat sich das geändert: Der Vertragsgenerator liefert uns automatisch personalisierte Entwürfe, und die Tiefenrecherche bringt uns Argumente mit Quellen in Minuten statt Stunden."
"Ich bin Rechtsreferendar und nutze AnwaltGPT als meine tägliche Assistenz: ob komplexe Fragen im Arbeitsrecht oder Verkehrsrecht, die KI liefert strukturierte, nachvollziehbare Antworten, die ich selbst weiterverwenden kann."
"Wir testeten AnwaltGPT in unserer Kanzlei über einen halben Monat: Die Tiefenrecherche hat uns mehrfach auf unerwartete Rechtsprechung hingewiesen, und der Vertragsgenerator war überraschend genau. Für uns ein wichtiger Baustein in der digitalen Transformation."
Erfolg aus der Praxis
Wie AnwaltGPT den Arbeitsalltag in der Kanzlei und im Alltag transformiert
„Insgesamt bin ich jedoch froh, diese KI gefunden zu haben, und nutze sie gerne. Sie erleichtert meine Arbeit erheblich und ist im Vergleich zu ChatGPT für die anwaltliche Unterstützung absolut empfehlenswert."
„Ich vertraue grundsätzlich den Dokumentenauswertungen und konnte bislang keinen Fehler feststellen."
Einsatzbereiche
„Das, was rauskommt […] bringt mich nach vorne und ich habe das Gefühl, ich habe eine relevante strukturelle Zeitersparnis."
„Für mich klingt das, was die KI letzten Endes auswirft, immer genial."
„Das ist einfach ein Tool, das dem [...] Otto Normalverbraucher hilft oder helfen kann, rechtliche Themen besser einzuordnen [...] also juristisches Empowerment vielleicht."
„Im Unterschied zu ChatGPT sind die Verweise auf die Literatur und auf die Rechtsprechung eigentlich fast immer richtig. In irgendwie neunundneunzig Prozent der Fälle hat es bei AnwaltGPT gestimmt."
„Grundsätzlich sehe ich in der Lösung [...], die KI bietet, [...] eine unfassbar große Arbeitserleichterung bei der Formulierung von Schriftsätzen [und] bei der strukturierten Subsumtion der jeweiligen Fragestellungen."
„Ich kann als Unternehmensberater heute eine Stunde abrechnen, und die KI nimmt mir im Prinzip eine Dreiviertelstunde Arbeit ab."
Preise & Pakete
Wählen Sie das passende Modell für Ihre Kanzlei oder Rechtsabteilung.
Nur was die KI tatsächlich rechnen lässt: eine Chat-Nachricht, eine Vertragsprüfung, ein generiertes Dokument. Alles andere zählt nicht.
Alles rund um die KI-Anfrage: Dokumente hochladen, Fälle und Mandate anlegen, Akten verwalten, Antworten nachlesen, als PDF oder Word exportieren — ohne Limit.
Statt selbst ein KI-Modell zu wählen, lassen Sie AnwaltGPT für jede Frage automatisch das passende wählen — einfache Fragen laufen auf kleineren Modellen. Deshalb reicht Ihr Kontingent 50 % weiter.
Free
Einmaliges Test-Kontingent, keine Kreditkarte nötig
30 Anfragen einmalig
1 Anfrage = 1 Frage an die KI · je Nutzerkonto
45 Anfragen einmalig
im Auto-Modus (50 % mehr)
Uploads, Fälle, Akten & Exporte unbegrenzt
- Alle Premium-Funktionen testen
- KI JURA Chatbot
- Dynamischer KI Vertragsgenerator
- Mit der KI über einen Vertrag sprechen
- 1000+ Quellen
- PDF und Word Export
- Eigene Dokumente als Quelle
- Pseudonymisierung
- Direkte Quellverweise
Standard
inkl. MwSt., monatlich kündbar · Preis gilt je Nutzerkonto
20 Anfragen pro Tag
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30 Anfragen pro Tag
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Premium
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50 Anfragen pro Tag · 500 pro Monat
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75 Anfragen pro Tag · 750 pro Monat
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100 Anfragen pro Tag · 1.000 pro Monat
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150 Anfragen pro Tag · 1.500 pro Monat
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Enterprise
Für individuelle Kanzlei- und Rechtsabteilungs-Setups
- Custom Hosting in Ihrer Cloud
- Freie Auswahl der LLMs
- Individuelle Integrationen
- Team-Onboarding
- Schulungen für Kanzlei und Rechtsabteilung
Der Auto-Modus lässt sich jederzeit im Chat ein- und ausschalten. Die höheren Limits gelten automatisch, solange er aktiv ist — ein Wechsel des Tarifs ist dafür nicht nötig.
Bereit für die Zukunft
der juristischen Arbeit?
Starten Sie noch heute mit AnwaltGPT und erleben Sie, wie künstliche Intelligenz Ihre juristische Arbeit revolutionieren kann.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Ist AnwaltGPT eine Rechtsberatung?
Nein, Anwaltgpt.de ist keine Rechtsberatung. Unsere KI bietet Unterstützung bei juristischen Prozessen, ersetzt jedoch nicht die individuelle Beratung durch einen Anwalt.
Welche Daten nutzt die KI?
Unsere Jura KI greift auf aktuelle Gesetzestexte, Vorschriften und Rechtsprechungen zu, um Ihnen präzise Informationen zu liefern.
Ist meine Arbeit mit AnwaltGPT sicher?
Ja, wir garantieren höchste Sicherheitsstandards und schützen Ihre sensiblen Daten.
Wie funktioniert die AI-Erinnerungsfunktion?
Optional kann AnwaltGPT wichtige Informationen aus Ihren Gesprächen als Erinnerungen speichern, etwa zu Ihrer Kanzlei, laufenden Fällen oder Arbeitspräferenzen. Diese Erinnerungen sind verschlüsselt, nur für Sie sichtbar, jederzeit in den Einstellungen löschbar und werden genutzt, damit Sie Kontext in neuen Sitzungen nicht erneut erklären müssen.
Wie funktioniert das Mandantenportal?
Sie erstellen pro Mandant ein gebrandetes Portal und teilen einen sicheren Link. Mandanten greifen ohne Login im Browser zu, können Dokumente einsehen, Dateien hochladen und direkt mit Ihrer Kanzlei kommunizieren.
Was ist eine Kündigungsschutzklage?
Mit der Kündigungsschutzklage lässt ein Arbeitnehmer vom Arbeitsgericht feststellen, dass sein Arbeitsverhältnis durch eine bestimmte Kündigung nicht aufgelöst worden ist (§ 4 Satz 1 KSchG). Es handelt sich um eine Feststellungsklage: Verlangt wird nicht Geld, sondern die Klärung, ob das Arbeitsverhältnis fortbesteht. Eine Abfindung ist deshalb nicht Gegenstand der Klage – sie ist in der Praxis aber häufig Inhalt eines Vergleichs.
Die Frist: drei Wochen ab Zugang
Klagefrist nach § 4 KSchG
Die Klage muss innerhalb von drei Wochen nach Zugang der schriftlichen Kündigung beim Arbeitsgericht erhoben werden. Die Frist gilt grundsätzlich für alle Unwirksamkeitsgründe – also nicht nur für die fehlende soziale Rechtfertigung, sondern etwa auch für eine unterbliebene Anhörung des Betriebsrats.
Folge der Versäumung (§ 7 KSchG)
Wird die Frist versäumt, gilt die Kündigung als von Anfang an rechtswirksam. Nur ausnahmsweise kann die Klage nachträglich zugelassen werden, wenn der Arbeitnehmer trotz aller zumutbaren Sorgfalt verhindert war (§ 5 KSchG); der Antrag ist innerhalb von zwei Wochen nach Behebung des Hindernisses zu stellen und nach Ablauf von sechs Monaten seit dem Ende der versäumten Frist ausgeschlossen.
So wird die Frist berechnet
Der Tag des Zugangs wird nicht mitgezählt (§ 187 Abs. 1 BGB). Die Frist endet mit Ablauf des Tages der dritten Woche, der durch seine Benennung dem Zugangstag entspricht (§ 188 Abs. 2 BGB): Geht die Kündigung an einem Dienstag zu, endet die Frist am Dienstag drei Wochen später. Fällt das Fristende auf einen Samstag, Sonntag oder gesetzlichen Feiertag, verschiebt es sich auf den nächsten Werktag (§ 193 BGB). Maßgeblich ist der Zugang, nicht das Datum des Kündigungsschreibens. Das Fristende ermitteln Sie mit unserem kostenlosen Fristenrechner, der die Kündigungsschutzklage als Voreinstellung enthält.
Wann gilt das Kündigungsschutzgesetz?
Persönlich: Wartezeit
Das Arbeitsverhältnis muss im Zeitpunkt des Zugangs der Kündigung in demselben Betrieb oder Unternehmen ohne Unterbrechung länger als sechs Monate bestanden haben (§ 1 Abs. 1 KSchG).
Betrieblich: Kleinbetriebsklausel
Der allgemeine Kündigungsschutz gilt grundsätzlich nur in Betrieben mit mehr als zehn Arbeitnehmern; Teilzeitkräfte werden anteilig gezählt (§ 23 Abs. 1 KSchG). Für Arbeitnehmer, deren Arbeitsverhältnis bereits vor dem 1. Januar 2004 bestand, kann eine Übergangsregel mit dem Schwellenwert von fünf Arbeitnehmern greifen.
Auch wenn das KSchG nicht anwendbar ist, kann eine Kündigung aus anderen Gründen unwirksam sein – und auch diese Gründe müssen grundsätzlich innerhalb der Dreiwochenfrist geltend gemacht werden.
Typische Unwirksamkeitsgründe
Fehlende soziale Rechtfertigung
Im Anwendungsbereich des KSchG braucht die Kündigung einen personen-, verhaltens- oder betriebsbedingten Grund (§ 1 Abs. 2 KSchG). Bei betriebsbedingten Kündigungen muss zudem die Sozialauswahl stimmen: Dauer der Betriebszugehörigkeit, Lebensalter, Unterhaltspflichten und Schwerbehinderung (§ 1 Abs. 3 KSchG).
Betriebsrat nicht angehört
Besteht ein Betriebsrat, ist er vor jeder Kündigung anzuhören. Eine ohne Anhörung ausgesprochene Kündigung ist unwirksam (§ 102 Abs. 1 BetrVG).
Formfehler
Die Kündigung bedarf der Schriftform; die elektronische Form ist ausgeschlossen (§ 623 BGB). Eine Kündigung per E-Mail oder Messenger genügt daher nicht.
Sonderkündigungsschutz
Besonderen Schutz genießen unter anderem Schwangere (§ 17 MuSchG), Arbeitnehmer in Elternzeit (§ 18 BEEG), schwerbehinderte Menschen – hier ist die vorherige Zustimmung des Integrationsamts nötig (§ 168 SGB IX) – und Betriebsratsmitglieder (§ 15 KSchG).
Kündigungsschutzklage Muster: Gliederung
Die folgende Gliederung zeigt den typischen Aufbau einer Kündigungsschutzklage. Sie ist ein Strukturbeispiel, keine auf Ihren Fall zugeschnittene Vorlage – ob und welche weiteren Anträge sinnvoll sind, hängt vom Einzelfall ab.
An das Arbeitsgericht [Ort]
Klage
des [Name, Anschrift] – Kläger –
Prozessbevollmächtigte: [Kanzlei]
gegen
[Firma, gesetzlicher Vertreter, Anschrift] – Beklagte –
wegen: Kündigung
Namens und in Vollmacht des Klägers erheben wir Klage und werden beantragen:
1. Es wird festgestellt, dass das Arbeitsverhältnis der Parteien durch die Kündigung der Beklagten vom [Datum], zugegangen am [Datum], nicht aufgelöst worden ist.
2. [ggf.] Allgemeiner Feststellungsantrag nach § 256 ZPO, dass das Arbeitsverhältnis fortbesteht.
3. [ggf.] Die Beklagte wird verurteilt, den Kläger bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens zu unveränderten Arbeitsbedingungen weiterzubeschäftigen.
Begründung
I. Arbeitsverhältnis – [Beginn, Tätigkeit, Bruttomonatsverdienst, Betriebsgröße, Betriebsrat]
II. Kündigung – [Datum, Art, Zugang; Anlage K1]
III. Unwirksamkeit – [fehlende soziale Rechtfertigung, Anhörung Betriebsrat, Form, Sonderkündigungsschutz]
[Ort, Datum, Unterschrift / qualifizierte elektronische Signatur]
Kündigungsschutzklage einreichen
Zuständig ist das Arbeitsgericht. In der ersten Instanz besteht kein Anwaltszwang (§ 11 ArbGG); Arbeitnehmer können die Klage selbst einreichen oder bei der Rechtsantragsstelle des Arbeitsgerichts zu Protokoll erklären. Rechtsanwälte reichen Schriftsätze elektronisch ein (§ 46g ArbGG), in der Praxis über das beA.
Weitere Unwirksamkeitsgründe, die nicht schon in der Klage genannt sind, können bis zum Schluss der mündlichen Verhandlung erster Instanz nachgeschoben werden (§ 6 KSchG) – vorausgesetzt, die Klage selbst wurde rechtzeitig erhoben.
Ablauf vor dem Arbeitsgericht
- Gütetermin: Das Verfahren beginnt mit einer Güteverhandlung vor dem Vorsitzenden (§ 54 ArbGG). In Kündigungsverfahren soll sie innerhalb von zwei Wochen nach Klageerhebung stattfinden (§ 61a Abs. 2 ArbGG).
- Vergleich: Viele Verfahren enden bereits hier, häufig mit Beendigung gegen Abfindung.
- Kammertermin: Scheitert die Güte, folgt die streitige Verhandlung vor der Kammer mit zwei ehrenamtlichen Richtern.
- Urteil: Gegen das Urteil ist unter den Voraussetzungen des § 64 ArbGG die Berufung zum Landesarbeitsgericht möglich.
Kosten einer Kündigungsschutzklage
In der ersten Instanz trägt jede Partei ihre Anwaltskosten selbst – unabhängig vom Ausgang (§ 12a Abs. 1 ArbGG). Der Streitwert ist auf höchstens den Betrag des für ein Vierteljahr zu leistenden Arbeitsentgelts begrenzt (§ 42 Abs. 2 GKG). Das Kostenrisiko je Instanz können Sie mit dem Prozesskostenrechner in der Kanzlei-Organisation von AnwaltGPT überschlagen.
Abfindung: kein genereller Anspruch
Einen allgemeinen Abfindungsanspruch gibt es nicht. Ausnahmen sind etwa das Abfindungsangebot bei betriebsbedingter Kündigung nach § 1a KSchG (0,5 Monatsverdienste je Beschäftigungsjahr, wenn der Arbeitnehmer die Klagefrist verstreichen lässt) und die gerichtliche Auflösung des Arbeitsverhältnisses gegen Abfindung (§§ 9, 10 KSchG). Mehr zur Berechnung lesen Sie im Ratgeber Abfindung berechnen.
Kündigungsschutzklage mit AnwaltGPT vorbereiten
AnwaltGPT ist ein KI-Assistent für das deutsche Recht. Bei der Kündigungsschutzklage unterstützt er die Prüfung und den ersten Entwurf – die anwaltliche Prüfung und Verantwortung ersetzt er nicht:
1. Frist sofort sichern
Der Fristenrechner in der Kanzlei-Organisation berechnet Fristen nach §§ 187–193 BGB mit Feiertagen Ihres Bundeslands und automatischer Vorfrist. Frist und Vorfrist speichern Sie mit einem Klick in der Akte; das Fristen-Cockpit zeigt alle offenen Fristen kanzleiweit.
2. Unterlagen auswerten
Laden Sie Kündigungsschreiben, Arbeitsvertrag und Korrespondenz in einen Fall und lassen Sie sich die relevanten Daten und mögliche Angriffspunkte strukturiert aufbereiten. Der Fallkontext wird bei weiteren Chat-Anfragen berücksichtigt.
3. Rechtslage recherchieren
Der KI-Chat antwortet mit Verweisen auf Normen und Urteile – etwa zu Sozialauswahl, Abmahnungserfordernis oder Betriebsratsanhörung. Für ausführliche Berichte gibt es Deep Research (ab Premium). Prüfen Sie jede Fundstelle vor der Verwendung.
4. Entwurf ausarbeiten
Lassen Sie einen ersten Entwurf mit Rubrum, Anträgen und Begründung erstellen und bearbeiten Sie ihn im Dokumenten-Editor oder mit dem Word Add-in weiter. Das Ergebnis exportieren Sie als Word- oder PDF-Datei.
5. Mandantendaten schützen
Ist die Pseudonymisierung aktiv, werden erkannte personenbezogene Angaben durch Platzhalter ersetzt, bevor die Anfrage an das KI-Modell geht. AnwaltGPT wird im EWR gehostet; ein AVV nach Art. 28 DSGVO ist verfügbar.
Wichtiger Hinweis
Diese Seite bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Wer eine Kündigung erhalten hat, sollte wegen der kurzen Klagefrist umgehend anwaltlichen Rat einholen. KI-generierte Entwürfe können unvollständig oder fehlerhaft sein und müssen vor der Einreichung fachlich geprüft werden. Mehr zum Einsatz von KI im Arbeitsrecht lesen Sie unter KI im Arbeitsrecht.
Kündigungsschutzklage: Häufige Fragen
Wie lange habe ich Zeit für eine Kündigungsschutzklage?
Drei Wochen ab Zugang der schriftlichen Kündigung (§ 4 Satz 1 KSchG). Nach Ablauf gilt die Kündigung als wirksam (§ 7 KSchG), sofern die Klage nicht ausnahmsweise nach § 5 KSchG nachträglich zugelassen wird.
Brauche ich für die Kündigungsschutzklage einen Anwalt?
Vor dem Arbeitsgericht in erster Instanz nicht (§ 11 ArbGG). Die Klage kann auch bei der Rechtsantragsstelle zu Protokoll erklärt werden. Wegen der Frist und der Einzelfragen zur Wirksamkeit ist anwaltliche Beratung aber regelmäßig sinnvoll.
Wer trägt die Kosten?
In der ersten Instanz trägt jede Partei ihre eigenen Anwaltskosten, auch wenn sie gewinnt (§ 12a Abs. 1 ArbGG). Für die Gerichtskosten gilt der nach § 42 Abs. 2 GKG begrenzte Streitwert.
Kann eine KI eine Kündigungsschutzklage schreiben?
Eine KI kann Unterlagen auswerten, Unwirksamkeitsgründe zur Prüfung vorschlagen und einen Entwurf formulieren. Ob die Frist gewahrt ist, die Anträge passen und der Vortrag vollständig ist, muss stets die verantwortliche Person prüfen – insbesondere alle zitierten Normen und Entscheidungen.
Was kostet AnwaltGPT?
Mit dem kostenlosen Test-Kontingent von 30 Anfragen können Sie AnwaltGPT ohne Kreditkarte ausprobieren. Bezahlte Tarife beginnen bei €19 pro Monat. Alle Details auf der Preisseite.
Die nächste Kündigungsschutzklage mit KI-Unterstützung vorbereiten
Laden Sie Kündigung und Arbeitsvertrag hoch, sichern Sie die Frist in der Akte und lassen Sie den Sachverhalt strukturiert aufbereiten. Der Einstieg ist kostenlos – mit 30 Anfragen, ohne Kreditkarte und ohne Vertragsbindung.